Welche Blumen wachsen und blühen im Frühling ?
 

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Beispiele mit Steckbrief
    1. Welche Blumen blühen im März ?
    2. Welche Blumen blühen im April ?
    3. Welche Blumen blühen im Mai ?
    4. Welche Blumen blühen im Frühling zuerst ?
  3. Langblühende / Langanhaltende Arten
    1. Welche blühen am längsten ?
    2. Welche halten lange ?
  4. Spezielle Eigenschaften, Standorte oder Verwendung
    1. Stark duftend
    2. Im Wald und auf der Wiese
    3. Im Steingarten
    4. Mit Zwiebel oder mit Knollen
    5. Als Schnittblumen
    6. Fürs Grab auf dem Friedhof
    7. Essbar und ungiftig
    8. Giftig und ungesund
  5. Ab wann kann man pflanzen und säen ?

Definition

Was sind Frühjahrsblumen bzw. Frühlingsblumen ? Der Begriff stammt nicht aus der Botanik und bezeichnet in diesem Lexikon Blumen-Arten, die erstmals im Frühling ab Ende März, im April oder im Mai blühen.

Z.T. liegt die Blütezeit dieser Frühblüher in Wetter-Lagen, in denen es draußen noch kalt ist und Schnee liegt.

Frühjahrsblumen sind erste Frühlingsboten, wenn sich viele andere Pflanzen noch in der Winter-Ruhe befinden.

Zum Frühlingsanfang bestimmen Frühlingsblumen mit ihren leuchtenden Blüten-Farben optisch das Beet im Garten oder die Balkonkästen auf dem Balkon.

Zudem duften Frühjahrsblumen (englisch: spring flowers) oft stark und locken mit ihrem Duft Insekten wie Bienen und Hummeln für die Bestäubung in den Garten oder auf den Balkon.

Deshalb erfreuen sich Blumen, die bereits im Frühjahr lange blühen sowie duften und lange halten, großer Beliebtheit als Duftpflanzen in der Balkon- Terrassen-und Gartengestaltung.

 

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Beispiele mit Steckbrief

Welche Blumen wachsen und blühen im Frühling bzw. Frühjahr ? Die nachfolgende Übersicht zeigt beliebte Frühlingsblumen-Arten und -Sorten von A bis Z für den Balkon, Garten oder Vorgarten.

Um die Frühjahrsblumen leichter bestimmen zu können, werden sie mit Bildern und einem Steckbrief beschrieben, der wichtige Merkmale sowie den gärtnerischen und botanischen Namen enthält.

Die typische Blütezeit von Blumen, die im Frühling blühen, kann bei mildem Winter auch früher beginnen.

 

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Welche Blumen blühen im März ?

Was blüht im März ? Nachfolgend eine Liste mit Fotos von Frühlingsblumen, die erstmals im März blühen und im Handel zu kaufen sind:

 

Zweiblättriger Blaustern (Scilla bifolia)

Farbe: hellblaue bis blau-violette Blüten, mit den Sorten-Namen 'Rosea' (rosa) und 'Alba' (weiß)

Blütezeit: März bis im April

Wuchs-Höhe: klein, 15 - 20 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel

Standort: keine besonderen Ansprüche an Sonne und Boden-Feuchtigkeit

Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und Fliegen, Nektar führende Scheibenblumen

Sonstiges: für Steingarten geeignet, die giftigen Frühlingsblumen stehen unter Naturschutz

 

Blau-violett blühender Zweiblättriger Blaustern/Sternhyazinthe, botanischer Name Scilla bifolia, auf einer Wiese
Bild: Zweiblättriger Blaustern / Sternhyazinthe (Scilla bifolia) auf einer Wiese im Frühling (Ende März)

 

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Farbe: weiße und weiß-rosa Blüten (Scheibenblume)

Blütezeit: März bis im April

Wuchs-Höhe: klein, bis 15 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden und Bodendecker

Standort: Halbschatten, frisch bis feucht

Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Fliegen und Schmetterlinge

Sonstiges: die weißen Frühlingsblumen sind giftig und blühen im Wald, wenn Laubbäume noch nicht die Licht-Menge bestimmen

 

Weiß blühendes Buschwindröschen, botanischer Name Anemone Nemorosa, mit hellgrauen Staubfäden und gelben Staubbeuteln auf einer Wiese
Bild: Buschwindröschen (Anemone nemorosa) auf einer Wiese in Rheinland-Pfalz im Frühling (Ende März) *

 

Duftveilchen (Viola odorata), auch Märzveilchen, Wohlriechendes Veilchen

Farbe: dunkel-violette Blüten (Sorten in gelb-orange, hell-rosa, purpur-rot, violett, lila/blau-violett, weiß)

Blütezeit: März bis im Mai

Wuchs-Höhe: klein, bis 15 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis mäßig feucht

Vorkommen: nicht heimisch, eingebürgert in Europa

Bestäubung: durch Bienen und Hummeln

Sonstiges: die stark duftenden, essbaren, violetten Frühlingsblumen nutzen der Parfüm-Herstellung

 

Violett blühende Duft-Veilchen und Märzveilchen, botanischer Name Viola odorata, in einem Blumenbeet
Bild: Duft-Veilchen (Viola odorata) in einem Blumenbeet in Bremen im Frühling (Ende März)

 

Gänseblümchen (Bellis perennis), auch Margritli (in der Schweiz)

Farbe: gelber Blütenkorb mit weißen Zungenblüten

Blütezeit: Dauerblüher von März bis November

Wuchs-Höhe: klein, bis 15 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: sonniger, frischer Boden

Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Fliegen, Hummeln und Schwebfliegen

Sonstiges: die weißen Wiesen-Frühlingsblumen sind essbar und blühen am längsten durchgehend bis zum ersten Frost, als Wildsalat in der Küche nutzbar

 

Weiß blühende Gänseblümchen, botanischer Name Bellis perennis, mit gelben Blütenkörbchen auf einer Wiese
Bild: Gänseblümchen (Bellis perennis) im Frühling (Ende März) auf einer Wiese

 

Kegelblume/Puschkinie (Puschkinia scilloides)

Farbe: blass-hellblaue Blüten mit blauen Längsstreifen

Blütezeit: März bis im April

Wuchs-Höhe: klein, 10 - 15 cm (bis 20 cm hohe Unterart var. libanotica)

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis mässig feucht

Vorkommen: nicht heimisch, in Europa verwildert

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Wespen

Sonstiges: die blauen Frühlingsblumen wachsen in ihrer Heimat (Vorderasien) im Gebirge bis über 3.000 m.ü.M.

 

Blühende Kegelblume oder Puschkinie, botanischer Name Puschkinia scilloides, mit weißen Blüten und blauen Längsstreifen in einem Stauden-Beet
Bild: Kegelblume/Puschkinie (Puschkinia scilloides) im Frühling (Ende März) in einem Stauden-Beet

 

Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum), auch Märzenbecher, Großes Schneeglöckchen

Farbe: weiße Glockenblüten mit gelben Flecken

Blütezeit: März bis im April, in milden Jahren auch ab Februar

Wuchs-Höhe: klein, 10 - 30 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel

Standort: Halbschatten bis Schatten, frisch bis feucht

Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und Schmetterlinge

Sonstiges: die gelben Frühlingsblumen stehen unter Naturschutz und sind für einen Steingarten geeignet

 

Weiß blühende Große Schneeglöckchen, auch Märzenbecher, botanischer Name Leucojum vernum, mit hängenden Glocken-Blüten
Bild: Märzenbecher/Großes Schneeglöckchen (Leucojum vernum) im Frühling (Ende März) *

 

Frühlings-Krokus (Crocus vernus)

Farbe: violette oder weiße Blüten

Blütezeit: März bis im Juni

Wuchs-Höhe: klein, 5 - 15 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Knollen (giftig)

Standort: Sonne bis Halbschatten, mässig trocken bis frisch

Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

Sonstiges: für einen Steingarten geeignete Frühlingsblumen, unter Naturschutz stehende, große, wildwachsende Bestände gibt es in Husum (Nordfriesland, Schleswig-Holstein) und Zavelstein (Nordschwarzwald, Baden-Württemberg)

 

Mehrere lila und weiß blühende Frühlings-Krokusse, botanischer Name Crocus vernus, auf einer Wiese
Bild: Frühlings-Krokus (Crocus vernus) Ende März auf einer Wiese in Mecklenburg-Vorpommern *

 

Gold-Krokus (Crocus flavus)

Farbe: gelbe Blüten

Blütezeit: März bis im April

Wuchs-Höhe: klein, 5 - 15 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Knollen (giftig)

Standort: sonniger, mässig trocken bis frisch

Verbreitung: nicht heimisch

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

Sonstiges: die geschützten Frühlingsblumen sind für einen Steingarten geeignet

 

Gelbe Blüten einer Gold-Krokus-Pflanzung, botanischer Name Crocus flavus
Bild: Gold-Krokus (Crocus flavus) im Frühling (Ende März) in Sachsen-Anhalt

 

Gewöhnliche Kuhschelle / Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)

Farbe: lila oder purpur-violette Trichterblüten

Blütezeit: März bis im Mai

Wuchs-Höhe: klein, 15 - 20 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterhart Stauden

Standort: Sonne, trocken bis frisch

Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und Hummeln

Sonstiges: die lila Frühlingsblumen sind giftig, stehen unter Naturschutz und für einen Steingarten geeignet

 

Violette Blüten einer Gewöhnlichen Kuhschelle / Küchenschelle, botanischer Name Pulsatilla vulgaris, in einem Vorgarten-Beet
Bild: Gewöhnliche Kuhschelle / Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) im Frühling (Ende März) in einem Vorgarten-Beet

 

Gewöhnliches Leberblümchen (Hepatica nobilis, Syn. Anemone hepatica)

Farbe: blau-violette bis lila Scheibenblüten

Blütezeit: März bis im April

Wuchs-Höhe: klein, 15 - 20 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, wintergrüne, winterharte Stauden

Standort: halbschattig, frisch

Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Käfer und Schwebfliegen

Sonstiges: typische, geschützte, lila Wald-Frühlingsblumen, wenn Laubbäume noch nicht das Licht bestimmen

 

Blau-violette Blüten von einem Gewöhnlichen Leberblümchen, botanischer Name Hepatica nobilis oder Anemone hepatica, im Wald
Bild: Leberblümchen (Hepatica nobilis, Syn. Anemone hepatica) im Wald im Frühling (Ende März) *

 

Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus), auch Osterglocke

Farbe: gelbe Blüten

Blütezeit: März und April, dem Namen entsprechend um Ostern herum

Wuchs-Höhe: langstielig, bis 50 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährige, winterharte Stauden mit Zwiebel

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis feucht

Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: von Schwebfliegen und Wildbienen

Sonstiges: geschützte, giftige Frühlingsblumen mit hautreizenden Giftstoffen, als Schnittblumen geeignet

 

Gelbe Narzissen oder Osterglocken, botanischer Name Narcissus pseudonarcissus, mit Glockenblüten in einem Blumenbeet
Bild: Gelbe Narzissen / Osterglocken (Narcissus pseudonarcissus) im Blumenbeet in Hessen im Frühling (Ende März)

 

Strahlenanemone/Balkan-Windröschen (Anemone blanda)

Farbe: blaue, rosa, violette oder weiße Körbchen-Blüten

Blütezeit: März bis im April

Wuchs-Höhe: klein, bis 15 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis frisch

Verbreitung: nicht heimisch

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen

Sonstiges: die Frühlingsblumen sind für einen Steingarten geeignet

 

Blass-violett blühendes, verwildertes Balkan-Windröschen, botanischer Name Anemone blanda, im Wald mit Holz-Ästen
Bild: Balkan-Windröschen/Strahlen-Anemone (Anemone blanda) im Frühling (Ende März)

 

Frühblühende / Frühe Tulpen (Tulipa)

Farbe: gelbe, grüne, lila, orange, rosa, rote, violette oder weiße Blüten (zahlreiche Arten und Sorten)

Blütezeit: Ende März bis im Mai (frühblühende Sorten)

Wuchs-Größe: 15 - 50 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel

Standort: sonnig, mäßig trocken bis frisch

Vorkommen: nur Wilde Tulpen (Tulipa sylvestris) sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und stehen wildwachsend unter Naturschutz

Bestäubung: durch Bienen und Hummeln (geringes Nektar- und Pollen-Angebot)

Sonstiges: giftige Frühlingsblumen, als Schnittblumen geeignet

 

Rot-orange blühende Tulpen, botanischer Name Tulipa, in einem Blumenbeet
Bild: Rot-orangfarbene frühe Tulpen in einem Blumenbeet in Brandenburg im Frühling (Ende März) *

 

Horn-Veilchen (Viola cornuta), auch Hornveilchen

Farbe: lila oder violette Blüten (zahlreiche Sorten in blau, gelb, rosa, schwarz, dunkel-violett, weiß)

Blütezeit: Dauerblüher von März bis im Oktober (je nach Sorte auch erst ab April)

Wuchs-Höhe: klein, 15 - 25 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch

Verbreitung: nicht heimisch, in Süd- und West-Europa eingebürgert

Bestäubung: durch Bienen und Hummeln

Sonstiges: für Steingarten geeignete, essbare Frühlingsblumen

 

Gelb-purpur-farben blühende Horn-Veilchen, botanischer Name Viola cornuta, in einem Balkonkasten
Bild: Hornveilchen (Viola cornuta) im Frühling (Anfang April) in einem Balkonkasten *

 

Gänseblümchen und Hornveilchen zählen zu den am längsten blühenden Frühlingsblumen. Dabei blühen Gänseblümchen nicht nur im Frühling und Sommer, sondern lange bis in den Herbst hinein.

Hornveilchen blühen ebenfalls lange, sind jedoch seltene Frühlingsblumen, die ihre Haupt-Blüte im Frühjahr haben und im Herbst nach einem Rückschnitt und einer Sommer-Pause erneut austreiben.

 

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Welche Blumen blühen im April ?

Was blüht  im April ? Nachfolgend eine Übersicht von Blumen im Frühling, die erstmals im April blühen und im Handel zu kaufen sind:

 

Spanisches Hasenglöckchen (Hyacinthoides hispanica)

Farbe: blass-lila, rosa oder weiß
e Blüten

Blütezeit: April bis im Juni

Größe: niedrig, 25 - 40 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln

Standort: Halbschatten bis Schatten, frisch bis feucht

Verbreitung: nicht heimisch

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

Sonstiges: als Schnittblumen geeignete Frühlingsblumen

 

Zwei Spanische Hasenglöckchen, botanischer Name Hyacinthoides hispanica, einmal blass-lila und einmal blass-violett blühend
Foto: Spanisches Hasenglöckchen (Hyacinthoides hispanica) im Frühling (Ende April)

 

Garten-Hyazinthe (Hyacinthus orientalis)

Farbe: blau-violette oder weiße Blüten (andersfarbige Sorten in gelb, orange, rosa, rot)

Blütezeit: April bis im Mai

Größe: 15 - 40 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln

Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis frisch

Vorkommen: nicht heimisch, in Süd-Europa eingebürgert

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen

Sonstiges: stark duftende, giftige Frühlingsblumen, für Steingarten, Schnittblumen und Kübel geeignet

 

Weiß blühende Garten-Hyazinthe der Sorte Carnegie, botanischer Name Hyacinthus orientalis, in einem Gartenbeet
Foto: Garten-Hyazinthe (Hyacinthus orientalis 'Carnegie') in der Schweiz im Frühling (Anfang April) *

 

Bart-Iris / Schwertlilie (Iris x barbata)

Arten: Mittelhohe Bart-Iris (Iris barbata-media), Niedrige Bart-Iris (Iris barbata-nana)

Farbe: blaue, gelbe, orange, rosa, rote, schwarze, violette oder weiße Blüten (viele Sorten)

Blütezeit: April bis im Mai

Größe: langstielig 50 - 70 cm (Iris barbata), 10 - 40 cm (Iris barbata-nana)

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Sonne, trocken bis frisch

Vorkommen: reine Zucht-/Kultur-Blumen

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge

Sonstiges: für Steingarten und als Schnittblumen geeignete Frühlingsblumen

 

Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia, Syn.: Taraxacum officinale)

Farbe: gelbe Körbchen-Blüte

Blütezeit: April bis im Mai (Haupt-Blütezeit), danach vereinzelt vom Spät-Sommer bis zum Herbst (Dauerblüher)

Größe: 10 - 30 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterhart

Standort: sonnig bis halbschattig, trocken oder frisch

Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Falter, Fliegen und Schwebfliegen

Sonstiges: häufiges Wildkraut, die Blüten der Wiesen-Frühlingsblumen sind essbar 1

 

Gelb blühender Löwenzahn, botanischer Name Taraxacum sect. Ruderalia oder Taraxacum officinale, mit Zungenblüten in einem tellerförmigen Blüten-Korb auf einer Garten-Wiese
Foto: Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) auf einer Garten-Wiese im Frühling (Ende April) *

 

Kaiserkrone (Fritillaria imperialis)

Farbe: gelbe oder hellorange bis dunkelorange Blüten

Blütezeit: April und Mai

Wuchs-Höhe: groß von 50 bis 150 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: sonnig, frisch

Vorkommen: nicht einheimisch

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

Sonstiges: sehr giftige Frühlingsblumen

 

Vier orange blühende Kaiserkronen, botanischer Name Fritillaria imperialis, in einem Blumenbeet
Foto: Kaiserkronen (Fritillaria imperialis) in einem Blumenbeet im Frühling (Mitte April)

 

Echte / Weiße Narzisse (Narcissus poeticus), auch Dichter-Narzisse

Farbe: creme-weiße Blüten

Blütezeit: April bis im Mai

Größe: langstielig, 40 - 50 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis feucht

Verbreitung: nicht heimisch, giftig, neigt zum verwildern

Bestäubung: überwiegend durch Schmetterlinge, bienenfreundlich

Sonstiges: die Frühlingsblumen sind als Schnittblumen geeignet und stehen wildwachsend unter Naturschutz

 

Weiß blühende Echte / Weiße Narzisse, auch Dichter-Narzisse, botanischer Name Narcissus poeticus, mit gold-gelber, orange-rot umrandeter Blütenmitte
Foto: Echte / Weiße Narzisse (Narcissus poeticus), auch Dichter-Narzisse, im Frühling (Mitte April)

 

Schachblume / Schachbrettblume (Fritillaria meleagris), auch Kiebitzei

Farbe: purpur-weiße oder grünlich-weiß gefleckte Blüten

Blütezeit: April bis im Mai

Größe: niedrig, 25 - 35 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis feucht

Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und Schmetterlinge

Sonstiges: die Frühlingsblumen stehen unter Naturschutz, auch Verwendung als Kübelpflanze

 

Purpurrot-weiß blühende Schachblume, auch Kiebitzei genannt, botanischer Name Fritillaria meleagris, auf einer Alpen-Wiese im Allgäu
Foto: Schachblume/Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) im April auf einer Alpen-Wiese im Allgäu

 

Echte Schlüsselblume (Primula veris), auch Primeln genannt

Farbe: gelbe Stieltellerblüten

Blütezeit: April bis im Mai

Größe: niedrig, 10 - 30 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis frisch

Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Hummeln und Schmetterlinge, selten durch Bienen

Sonstiges: die Blüten der geschützten Wiesen-Frühlingsblumen sind essbar

 

Wildwachsende, blass-gelb blühende Wiesen-Primel bzw. Echte Schlüsselblume, botanischer Name Primula veris, auf einer Wiese
Foto: Wiesen-Primel / Echte Schlüsselblume (Primula veris) auf einer Wiese im April in Oberbayern *

 

Garten-Stiefmütterchen (Viola wittrockiana)

Farbe: gelbe, lila, orange, rosa, rote, schwarze, violette oder weiße Blüten

Blütezeit: Dauerblüher von April bis November (je nach Sorte auch schon ab März)

Größe: niedrig, 10 - 20 cm

Pflanzen-Typ: zweijährig

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch

Vorkommen: reine Zucht-/Kultur-Blumen

Bestäubung: bienenfreundlich

Sonstiges: sehr langblühende Frühlingsblumen mit essbaren Blüten, für Steingarten geeignet

 

Gelbe Garten-Stiefmütterchen der Sorte Riesen-Vorbote Goldgelb, botanischer Name Viola wittrockiana, in einem Blumenbeet
Foto: Garten-Stiefmütterchen (Viola wittrockiana 'Riesen-Vorbote Goldgelb') in einem Blumenbeet im Frühling (Mitte Mai) im Burgenland (Österreich) *

 

Stiefmütterchen sind Frühjahrsblumen, die ab April am längsten blühen im Garten und auf dem Balkon bis weit in den Herbst hinein.

 

Armenische Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum)

Farbe: dunkelblaue Blüten

Blütezeit: April bis im Mai

Größe: niedrig, 10 - 25 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln

Standort: Halbschatten bis Sonne, mässig feucht

Verbreitung: nicht heimisch

Bestäubung: durch Bienen und Hummeln

Sonstiges: die blauen Frühlingsblumen sind für einen Steingarten geeignet

 

Biene auf einer azur-blau blühenden Armenischen Traubenhyazinthe, botanischer Name Muscari armeniacum, im Garten
Foto: Biene auf einer Armenischen Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum) im Garten im Frühling (Mitte Mai)

 

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Welche Blumen blühen im Mai ?

Was blüht im Mai ? Nachfolgend eine Liste von Frühlingsblumen, die erstmals im Mai blühen und im Handel zu kaufen sind:

 

Semperflorens-Begonien (Begonia x semperflorens-cultorum), auch Eis-Begonien

Blüten-Farbe: rosa, rot, weiße oder zweifarbig

Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis Oktober

Größe: niedrig, 15 - 30 cm

Pflanzen-Typ: einjährig (reagieren im Frühjahr empfindlich auf Frost und Kälte)

Standort: Halbschatten, trocken bis frisch

Vorkommen: nicht heimisch

Bestäubung: nicht bienenfreundlich wegen geringem Nektar- und Pollen-Angebot

Sonstiges: sehr langblühende, robuste Frühlingsblumen bzgl. der Witterung, essbare Blüten

 

Rosa-rote Blüte mit gelben Staubblättern einer Semperflorens-Begonie, botanischer Name Begonia x semperflorens-cultorum
Bild: Semperflorens-Begonien-Blüte (Begonia x semperflorens-cultorum), auch Eis-Begonien, im Frühling (Anfang Mai)

 

Gartenorchidee (Bletilla striata), auch Japanorchidee


Blüten-Farbe: rosa bis purpur (Sorte Alba in weiß)


Blütezeit: langanhaltend von Mai bis Juli


Größe: niedrig, 20 - 40 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch

Verbreitung: nicht heimisch

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen

Sonstiges: die rosa Frühlingsblumen benötigen regelmäßig Wasser

 

Weiße, gelb-purpurrot gemusterte Blüten einer Gartenorchidee der Sorte Alba, botanischer Name Bletilla striata var alba, in einem Balkonkasten
Foto: Gartenorchidee (Bletilla striata var alba) in einem Balkonkasten im Sommer (Mitte Mai)

 

Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis), auch Zweifarbige Herzblume

Blüten-Farbe: rosa (Sorten in weiß oder rot bzw. rosa mit weißer Spitze)

Blütezeit: Mai bis im Juni

Wuchs-Höhe: groß, 50 - 80 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Halbschatten, frisch

Vorkommen: nicht heimisch in Europa

Bestäubung: durch Hummeln und Bienen (zu große Mengen können für Bienen unverträglich sein)

Besonderheit: rosa / pinke, leicht giftige Frühlingsblumen mit herzförmigen Blüten, deshalb der Name Herzblume

 

Rosa-weiß blühendes Tränendes Herz, auch Zweifarbige Herzblume oder Herzerlstock genannt, botanischer Name Lamprocapnos spectabilis, mit herzförmigen Blüten
Bild: Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis) in Nordrhein-Westfalen im Frühling (Mitte Mai)

 

Hohe Bart-Iris / Schwertlilie (Iris barbata-elatior)

Blüten-Farbe: blau, gelb, orange, purpurrot, rosa, rot, braun-rot, schwarz, violett oder weiß (zahlreiche Sorten)

Blütezeit: Mai bis im Juni

Wuchs-Höhe: langstielig, 80 - 100 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: sonnig, trocken

Verbreitung: reine Zucht-/Kultur-Blumen

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

Sonstiges: die Frühlingsblumen sind als Schnittblumen geeignet

 

Blau-violette Blüte einer Iris-Hybride, botanischer Name Barbata-Elatior-Gruppe, der Sorte Pacific Panorama in einem Blumenbeet
Foto: Hohe Schwertlilie / Bart-Iris (Iris barbata-elatior 'Pacific Panorama') in einem Blumenbeet im Frühling (Mitte Mai) *

 

Kornblume (Cyanus segetum, Syn.: Centaurea cyanus), auch Zyane

Blüten-Farbe: blau, rosa, rot, violett, schwarz oder weiß (zahlreiche Sorten)

Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis Oktober

Wuchs-Höhe: niedrig bis langstielig, 20 - 80 cm

Pflanzen-Typ: einjährig

Standort: sonnig, trocken

Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebfliegen

Sonstiges: langanhaltende Bienen-Weide und Getreide-Pflanze, die Blüten der Frühlingsblumen sind essbar

 

Blau-violette Blüte einer Kornblume, botanischer Name Cyanus segetum oder Centaurea cyanus
Bild: Kornblume / Zyane (Cyanus segetum) im Frühling (Mitte Mai)

 

Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Blüten-Farbe: weiß

Blütezeit: Mai bis im Juni

Wuchs-Höhe: niedrig, 20 - 30 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Halbschatten, mässig trocken bis frisch

Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und Hummeln

Sonstiges: Maiglöckchen zählen schon dem Namen nach zu den bekanntesten weiß blühenden Frühjahrsblumen, sie sind sehr giftig, stark duftend und als Schnittblumen geeignet

 

Weiß blühende Maiglöckchen mit glockenförmigen Blüten, botanischer Name Convallaria majalis
Foto: Blühende Maiglöckchen (Convallaria majalis) im Frühling (Mitte Mai)

 

Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)

Farbe: gelber Blüten-Korb mit weißen Zungenblüten

Blütezeit: langanhaltend von Mai bis Juli

Wuchs-Höhe: 30 - 60 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Sonne bis Halbschatten, trocken bis frisch

Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln, Falter, Fliegen, Käfer, Wespen

Sonstiges: langlebige, weiße Frühlingsblumen, Bienen-Weide, als Schnittblumen geeignet, eine der bekanntesten Wiesen-Blumen, essbare Blüten 1

 

Mehrere langblühende Wiesen-Margeriten, botanischer Name Leucanthemum vulgare, im Blumenbeet mit weißen Zungenblüten, angeordnet um goldgelbe Röhrenblüten in der Blütenmitte
Bild: Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) in Hamburg im Blumenbeet im Frühling (Mitte Mai)

 

Mohnblume / Klatschmohn (Papaver rhoeas)

Blüten-Farbe: rot

Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis August

Wuchs-Höhe: niedrig bis langstielig, 30 - 90 cm

Pflanzen-Typ: zweijährig oder einjährig

Standort: sonnig, trocken bis frisch

Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen

Sonstiges: langlebige, giftige, rote Frühlingsblumen mit über 10 cm großen Blüten, ein Wiesen- und Ackerunkraut

 

Leuchtend rot blühende, langlebige Mohnblume, auch Klatschmohn, botanischer Name Papaver rhoeas, auf einer Wiese
Foto: Klatschmohn/Mohnblume (Papaver rhoeas) auf einer Wiese in Sachsen im Frühling (Anfang Mai) *

 

Türkischer Mohn (Papaver orientale)

Blüten-Farbe: orange, rot

Blütezeit: Mai bis im Juni

Wuchs-Höhe: langstielig, 70 - 100 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Sonne, mässig trocken bis frisch

Vorkommen: nicht heimisch

Bestäubung: durch Bienen

Sonstiges: die giftigen, rot-orangen Frühlingsblumen haben sehr große Blüten (Durchmesser: 15 bis 20 cm)

 

Leuchtend rote Blüte von einem Türkischen Mohn, botanischer Name Papaver orientale, in einem Steingarten
Bild: Türkischer Mohn (Papaver orientale) in einem Vorgarten in Thüringen im Frühling (Mitte Mai)

 

Gewöhnliche Nachtviole (Hesperis matronalis)

Blüten-Farbe: violett, weiß

Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis August

Größe: langstielig, 60 - 70 cm

Pflanzen-Typ: zweijährig oder langlebige, winterharte Stauden

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch

Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: v.a. durch Schmetterlinge sowie durch Bienen und Schwebfliegen

Sonstiges: langblühende, stark duftende, leicht giftige Frühlingsblumen

 

Violette blühende Gemeine Nachtviole, botanischer Name Hesperis matronalis, am Rand von einem großen Garten-Teich
Foto: Gemeine Nachtviole (Hesperis matronalis) am Teich-Rand im Garten im Frühling (Mitte Mai)

 

Echte / Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis)

Blüten-Farbe: kräftig rosa (Sorten in rot oder weiß)

Blütezeit: Mai bis im Juni

Wuchs-Höhe: langstielig, 60 - 100 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: sonnig, frisch

Vorkommen: eingebürgert in Deutschland und Österreich, heimisch in der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln, Käfer und Schmetterlinge

Sonstiges: die stark duftenden Frühlingsblumen sind als Schnittblumen geeignet

 

Kräftig rosa blühende Gemeine / Echte Pfingstrose, botanischer Name Paeonia officinalis, mit gelber Blüten-Mitte
Bild: Echte / Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) im Spät-Frühjahr (Ende Mai) *

 

Echte / Deutsche Schwertlilie (Iris x germanica)

Blüten-Farbe: gelb oder dunkel- und hell-violett mit gelbem Perigon-Blatt

Blütezeit: Mai und Juni

Wuchs-Höhe: niedrig bis langstielig, 30 - 80 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort:  sonnig, trocken

Verbreitung: nicht heimisch, in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingebürgert

Bestäubung: Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen

Sonstiges: für Steingarten und als Schnittblumen geeignet, die Sorte 'Pride of Ireland' hat die grünsten Rachenblüten von allen Arten und ist eine der sehr stark duftenden, seltenen grünen Frühlingsblumen

 

Gelb blühende Echte / Deutsche Schwertlilie, botanischer Name Iris x germanica, in einem Blumen-Beet
Foto: Echte / Deutsche Schwertlilie (Iris x germanica) in einem Beet im Frühling (Mitte Mai)

 

Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)

Blüten-Farbe: rot-violett

Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis im September

Wuchs-Höhe: klein bis langstielig, 15 - 50 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: sonnig, trocken

Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen

Sonstiges: langlebige und essbare Wiesen-Frühlingsblumen, für Steingarten geeignet

 

Leuchtend violett blühende, langlebige Geranie bzw. einem Blutrotem / Blut-Storchschnabel, botanischer Name Geranium sanguineum, der Sorte Vision Violet, am Wald-Rand
Bild: Blutroter / Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum 'Vision Violet') in Berlin im Frühling (Mitte Mai) *

 

Gelbe Taglilie (Hemerocallis lilioasphodelus)

Blüten-Farbe: gelb

Blütezeit: Mai bis im Juni

Wuchs-Höhe: langstielig, 70 - 80 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis feucht

Verbreitung: nicht heimisch, in Europa eingebürgert und verwildert

Bestäubung: bienenfreundlich

Sonstiges: die gelben Frühlingsblumen sind essbar und eine Bienen-Weide

 

Gelb blühende Gelben Taglilie, botanischer Name Hemerocallis lilioasphodelus, auf einer Garten-Wiese
Foto: Gelbe Taglilie (Hemerocallis lilioasphodelus) im Frühling (Ende Mai)

 

Spätblühende / Späte Tulpen (Tulipa)

Blüten-Farbe: gelb, grün, lila, orange, rosa, rot, schwarz, violett oder weiß (zahlreiche Arten und Sorten)

Blütezeit: Mai bis Anfang Juni

Wuchs-Höhe: niedrig bis langstielig, 30 - 70 cm

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel

Standort: sonnig, mäßig trocken bis frisch

Vorkommen: nicht heimisch, in Europa z.T. verwildert und dann unter Naturschutz

Bestäubung: durch Bienen und Hummeln (jedoch geringes Nektar- und Pollen-Angebot)

Sonstiges: die giftigen Frühlingsblumen zählen zu den häufigsten Zierpflanzen in Europa (v.a. auf dem Balkon) und sind als Schnittblumen geeignet

 

Grün blühende Viridiflora-Tulpe, botanischer Name Tulipa Spring Green, mit creme-weiß-gelber Blüten-Grund-Farbe und breiten grünen Streifen in einem Blumenkasten auf dem Balkon
Bild: Sehr seltene Grüne Viridiflora-Tulpe (Tulipa 'Spring Green') in Niederbayern im Frühling (Mitte Mai) in einem Blumenkasten auf dem Balkon

 

Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)

Blüten-Farbe: hellblaue Stieltellerblüten (zahlreiche Sorten in blau, rosa und weiß)

Blütezeit: langanhaltend von Mai bis Juli

Wuchs-Höhe: 15 - 45 cm

Pflanzen-Typ: zweijährig mit Selbst-Aussaat

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch

Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Fliegen und Schmetterlinge

Sonstiges: traditionell langblühende, blaue Frühlingsblumen mit essbaren Blüten, als Schnittblumen geeignet

 

Hellblaue Blüten eines langblühenden Wald-Vergissmeinnicht, botanischer Name Myosotis sylvatica
Foto: Langblühendes Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) in Niedersachsen im Frühling (Anfang Mai)

 

Zierlauch (Allium spec.)

Blüten-Farbe: blau, gelb, rosa, rot, violett oder weiß (zahlreiche Arten und Sorten)

Blütezeit: Mai bis Juni oder Juni bis Juli (je nach Sorte und Art)

Wuchs-Höhe: klein bis langstielig, 15 - 150 cm je nach Art und Sorte

Pflanzen-Typ: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel

Standort: Sonne, trocken bis frisch

Vorkommen: nicht heimisch

Bestäubung: durch Bienen, Fliegen und Schmetterlinge

Sonstiges: die essbaren Frühlingsblumen werden als Ziergemüse verwendet

 

Blass-violett blühender Kugellauch oder Zierlauch, botanischer Name Allium, mit kugelförmiger Blüte
Bild: Zierlauch/Kugellauch (Allium spec.) im Frühling (Mitte Mai)

 

Allgmeine Hinweise zu den Frühlingsblühern:

 

  • Anhand der Wuchshöhe kann man bestimmen, ob sich die Frühlingsblumen für einen Balkonkasten eignen.

  • Es gibt keine rein schwarzen Frühlingsblumen zu kaufen, denn tatsächlich sind die Blüten dunkel-lila oder dunkelrot und wirken je nach Lichtverhältnissen fast schwarz.

  • Was blüht noch im Frühjahr bzw. Frühling? Neben den obigen frühlingsblühenden Blumen gibt es eine Reihe von verholzenden → frühblühenden Blütensträuchern für den Garten.

 

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Welche Blumen blühen im Frühling zuerst ?

Was sind die ersten Frühlingsblumen ? Die eingangs im Kapitel "Welche Blumen blühen im März ?" genannten Blumenarten blühen zum ersten Mal zum Frühlingsanfang.

Es handelt sich jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht um die Blumen, welche im Frühling / Frühjahr zuerst blühen bzw. nicht um die ersten Frühlingsblumen.

Denn es gibt zu diesem Zeitpunkt einige Frühblüher-Blumen, die bereits seit dem Winter blühen wie z.B. Schnee-Hyazinthe, Iris, Krokusse, Märzenbecher, Erd-Primeln, Schneeglöckchen, Schlüsselblumen oder Winterlinge.

In Gegenden mit strengem Winter-Klima können diese Frühblüher-Blumenarten auch erst Anfang März blühen. Dort sind sie dann die ersten Frühlingsblumen bzw. blühen im Frühling zuerst.

Eine Übersicht mit Eigenschaften sowie Bilder dieser ersten Frühlingsblumen z.T. im Schnee können auf der Seite → Winterblumen abgerufen werden.

 

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Langblühende / Langanhaltende Arten

Einige Frühlingsblüher aus obiger Liste sind Frühlingsblumen, die sehr lange blühen. Als Zusammenfassung nachfolgend eine Übersicht aller langblühenden bzw. langanhaltenden Arten von Frühlingsblumen:

Welche blühen am längsten ?

Welche Frühlingsblumen aus obiger Übersicht blühen am längsten ganzjährig von Frühling bis Herbst ?

 

  • Semperflorens-Begonien / Eisbegonien: Mai bis Oktober

  • Gänseblümchen: März bis November

  • Hornveilchen: März bis Oktober

  • Kornblumen / Zyanen: Mai bis Oktober

  • Garten-Stiefmütterchen: April bis November

 

Die Aussaat dieser am längsten blühenden Frühlingsblumen im Garten oder Balkonkasten kann auch erst im Sommer erfolgen.

Weitere Arten langblühender Frühlingsblumen vom Frühjahr bis zum Herbst gibt es auf der Seite → Dauerblüher.

 

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Welche halten lange ?

Welche Frühlingsblumen aus obiger Liste halten lange und blühen im Frühling und Sommer ?

 

  • Gartenorchidee / Japanorchidee: Mai bis Juli


  • Wiesen-Margerite: Mai bis Juli

  • Mohnblume / Klatschmohn: Mai bis August

  • Nachtviole: Mai bis August

  • Storchschnabel: Mai bis im September

  • Wald-Vergissmeinnicht: Mai bis Juli

 

Das Aussäen dieser langlebigen und lange haltenden Frühjahrsblumen kann auch erst im Früh-Sommer im Balkonkasten und im Garten erfolgen.

Weitere Frühlingsblumen-Arten, die lange halten im Frühjahr und Sommer, gibt es auf der Seite → Dauerblüher.

 

Orange-rot blühender Klatschmohn mit um die gemusterte dunkle Kapselfrucht angeordnete Blütenblätter im Garten
Bild: Klatschmohn / Mohnblume (Papaver rhoeas) im Spät-Frühjahr (Mitte Juni) im Garten *

 

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings
holden belebenden Blick, im Tale grünet Hoffnungsglück."

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832, Gedicht in: Faust I, Osterspaziergang)

 

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Spezielle Eigenschaften, Standorte oder Verwendung

Es würde den Rahmen sprengen, alle Frühlingsblumen in einer einzigen Übersicht aufzuzählen, daher handelt es sich bei der vorausgegangenen Blumen-Liste um eine Auswahl von Frühblühern, die nachfolgend ergänzt wird.

Stark duftend

In einem Duftgarten werden bei der Gartengestaltung verschiedene Duftpflanzen wie Bäume, Blumen, Kräuter oder Sträucher mit einem sehr aromatischen Duft kombiniert.

Folgende stark duftende Frühlingsblumen aus obiger Liste kann man für einen Duftgarten kaufen:
 

  • Duftveilchen

  • Garten-Hyazinthe

  • Maiglöckchen

  • Gewöhnliche Nachtviole

  • Pfingstrosen

  • Deutsche Schwertlilie

  • Tulpen

 


Auf der Seite → Duftblumen können die Merkmale weiterer stark duftender Frühlingsblumen abgerufen werden.

Zu unterscheiden sind Blumen, die im Frühling den ganzen Tag stark duften oder abends und nachts stark duften.

 

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Im Wald und auf der Wiese

Folgende wilde Frühlingsblumen aus obiger Liste wachsen im Wald, auf der Wiese oder in den Alpen bzw. Bergen:
 

  • Buschwindröschen

  • Gänseblümchen

  • Klatschmohn / Mohnblume

  • Kornblumen

  • Leberblümchen

  • Löwenzahn

  • Wiesen-Margeriten

  • Frühlings-Schlüsselblumen / Primeln

  • Blutroter Storchschnabel

  • Wald-Vergissmeinnicht

 

Ein Großteil dieser verwilderten oder wildwachsenden Frühlingsblumen in freier Natur stehen unter Naturschutz.

Man kann diese wilden Frühjahrsblumen bei Gärtnereien kaufen, die wildwachsende Blumen im Frühling züchten.

So ist es möglich, auch zu Hause auf dem Balkon oder im Garten und Vorgarten geschützte, wildwachsende Frühlingsblumen zu pflanzen.

Weitere wildwachsende Frühlingsblumen im Wald, am Waldrand oder auf einer Natur-Wiese finden sich auf der Seite → Waldblumen und Wiesenblumen.

 

Eine Natur-Wiese im Frühling mit Weißen Dichter-Narzissen, im Hintergrund ein Kiefer-Nadelbaum und Wildsträucher
Bild: Natur-Wiese im Frühling mit Weißen Narzissen (Narcissus poeticus), Kiefer-Nadelbaum und Wildsträuchern

 

Wilde Frühlingsblumen, die in den Bergen bzw. im Gebirge (Alpen-Hochgebirge, Mittelgebirge) wachsen, können auf der Seite → Bergblumen abgerufen werden.

 

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Im Steingarten

Bei der Gartengestaltung von einem Steingarten können verschiedene Pflanzen wie Bäume, Blumen, Kräuter, Stauden oder Sträucher mit Steinen (z.B. Felsen, Kies oder Schotter) kombiniert werden.

Folgende sehr robuste Frühlingsblumen aus obiger Liste kann man für einen Steingarten kaufen, die sich unter den kargen Bedingungen einer Trockenmauer, einem Kiesbeet oder einem Alpengarten pflanzen lassen:
 

  • Zweiblättriger Blaustern (Scilla bifolia)

  • Garten-Hyazinthe

  • Niedrige Bart-Iris / Zwerg-Schwertlilie

  • Frühlings-Krokus

  • Gold-Krokus

  • Kuhschelle / Küchenschelle

  • Märzenbecher

  • Garten-Stiefmütterchen

  • Armenische Traubenhyazinthe

  • Horn-Veilchen

  • Balkan-Windröschen / Strahlenanemone

 


Weitere Frühlingsblumen, die sich für einen Steingarten eignen, finden sich auf der Seite → Steingartenpflanzen.

 

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Mit Zwiebel oder mit Knollen

Folgende Frühlingsblumen aus obiger Liste bilden eine Zwiebel oder Knollen als Speicherorgane aus:
 

  • Zweiblättriger Blaustern

  • Spanisches Hasenglöckchen

  • Garten-Hyazinthe

  • Kegelblume / Puschkinie

  • Frühlings-Krokus

  • Gold-Krokus

  • Märzenbecher

  • Gelbe Narzisse / Osterglocke

  • Weiße Narzisse / Dichter-Narzisse

  • Schachblume / Schachbrettblume

  • Armenische Traubenhyazinthe

  • Einfache / Gefüllte Frühe Tulpen

  • Einfache / Gefüllte Späte Tulpen

  • Zierlauch


Bei allen Frühlingsblumen mit Zwiebel oder Knollen ist auf einen durchlässigen Boden zu achten, damit keine Staunässe entstehen kann. Andernfalls können die Knollen und Zwiebeln nach zu viel Gießen faulen.

Weitere Blumen im Frühling, die Knollen oder eine Zwiebel als Speicherorgan ausbilden, finden sich auf den Seiten → Zwiebelblumen und → Knollenblumen.

 

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Als Schnittblumen

Folgende typischen Frühlingsblumen aus obiger Liste eignen sich als Schnittblumen in einer Vase:
 

  • Hasenglöckchen

  • Garten-Hyazinthen

  • Maiglöckchen

  • Wiesen-Margeriten

  • Gelbe Narzissen / Osterglocken

  • Weiße Narzissen / Dichternarzissen

  • Schwertlilien / Iris

  • Pfingstrosen

  • Tulpen

  • Wald-Vergissmeinnicht


Weitere Blumen, die sich im Frühling als Schnittblumen eignen, finden sich auf der Seite → Schnittblumen.

 

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Fürs Grab auf dem Friedhof

Im Frühjahr bestimmen farblich verschiedene Frühlingsblumen fürs Grab maßgeblich das Bild auf einem Friedhof.

Folgenden Frühlingsblumen aus obiger Liste wird traditionell eine bestimmte symbolische und religiöse Bedeutung zugeordnet als Grabbepflanzung oder Trauerblumen:
 

  • Eis-Begonien

  • Horn-Veilchen

  • Wiesen-Margeriten

  • Pfingstrosen

  • Schlüsselblumen / Primeln

  • Garten-Stiefmütterchen

  • Tulpen

  • Wald-Vergissmeinnicht

 

Weitere typische Frühlingsblumen fürs Grab sind die Akelei (Aquilegia vulgaris) und Bartnelke (Dianthus barbatus) oder Gerbera-Hybriden und Weiße Lilien (Lilium candidum).

Die Eigenschaften und symbolische Bedeutung dieser pflegeleichten Frühlingsblumen als Grabbepflanzung werden auf der Seite → Symbol-Sprache von Blumen auf einem Friedhof erläutert.

 

Bunte Frühlingsblumen fürs Grab in einer Schale und Weiß-gelbe Narzissen nach dem Einpflanzen auf einem Friedhof
Bild: Bunte Frühlingsblumen fürs Grab in einer Schale und Narzissen nach dem Einpflanzen Mitte April auf einem Friedhof in Bayern *

 

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Essbar und ungiftig

Aus obiger Liste sind die Blüten folgender Frühlingsblumen ungiftig und essbar:
 

  • Eis-Begonien

  • Duftveilchen

  • Gänseblümchen

  • Geranien (Storchschnabel)

  • Hornveilchen

  • Kornblume

  • Löwenzahn 1

  • Margeriten 1

  • Frühlings-Schlüsselblume

  • Garten-Stiefmütterchen

  • Gelbe Taglilie

  • Vergissmeinnicht


Frühlingsblumen, deren Blüten essbar sind, sollten erst aktuell vor dem Verzehr geerntet werden, damit das volle Aroma und der Duft der Blüten erhalten bleiben.

Zu beachten ist, dass auch essbare Frühlingsblumen giftig sein können, wenn sie zuvor mit Schadstoffen wie Abgase, Düngemittel oder Pestizide in Berührung kamen.

Weitere Blumen mit essbaren Blüten auch zur Dekoration von Speisen finden sich auf der Seite → Blütensalate.

 

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Giftig und ungesund

Die Blüten, Blätter, Knollen, Samen und / oder Zwiebeln von Frühlingsblumen können giftig und nicht essbar sein.

In der Übersicht eingangs sind folgende vier Frühjahrsblumen-Arten sehr giftig und zählen zu den Giftpflanzen:
 

  • Kaiserkrone

  • Kuhschelle / Küchenschelle

  • Maiglöckchen

  • Tulpen


Abgesehen von den essbaren Frühlingsblumen sind alle anderen genannten Blumenarten leicht bzw. schwach giftig und nicht essbar

Dabei ist die hervorgerufene Vergiftung stets von der aufgenommenen Menge und dem Körpergewicht abhängig.

Die Wirkungen von Pflanzengiftstoffen z.B. auf Kinder oder Tiere (Hunde, Katzen) dieser giftigen Frühlingsblumen werden auf der Seite → Giftblumen beschrieben.

 

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Ab wann kann man pflanzen und säen ?

Ab wann kann man im Topf vorgezogene Frühlingsblumen draußen pflanzen ? Das hängt vom Winter-Verlauf ab und davon, ob der Frühling, wenn er mild begonnen hat, auch bis zu den Eisheiligen im Mai mild bleibt.

Es empfiehlt sich daher, Frühblüher-Blumen erst zu einem Zeitpunkt im Freien zu pflanzen, wenn sich aktuell erkennen läßt, dass der Frost nicht überraschend zurückkehrt.

Sonst kann es passieren, dass nach spätem Frost die Frühlingsblumen im Topf aus der Gärtnerei erfroren sind.

Das gilt gerade für eventuellen Nachtfrost zu den Eisheiligen im Mai, denn nach dem Einsetzen im Balkonkasten oder im Blumenbeet gibt es nur wenige frostresistente Frühlingsblumen wie Krokusse und Primeln.

Zu bedenken ist daher: um so milder regional der Winter ausfällt, um so früher blühen auch Blumen im Frühling.

Allerdings gilt dieser Zeitpunkt zum Pflanzen nur für Frühblüher ohne Zwiebel. Bei frühblühenden Frühlingsblumen mit Zwiebel erfolgt deren Einpflanzen bereits im Herbst des Vorjahres.

Ab wann kann man Frühlingsblumen säen ? Die Aussaat von Samen erfolgt draußen im Garten je nach Region nach dem letzten Frost im März oder April. Drinnen im Haus erfolgt die Aussaat ab Februar in einem Topf oder Kübel.

 

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[1] Beim Löwenzahn sind im Frühjahr neben den Blüten auch die jungen Blätter und Wurzeln essbar, die für Salate, Smoothies und als Heilkraut Verwendung finden. Beim Essen dieser Frühlingsblumen sind folgende Besonderheiten zu beachten: ein Hautkontakt mit dem giftigen, weißen Milchsaft in Blättern und Stengel kann zu Hautreizungen und ein Verzehr größerer Pflanzen-Mengen kann zu Übelkeit führen.

Zu den weiteren frühlingsblühenden Blumen, deren längeres Berühren bei empfindlichen Menschen zu allergischen Hautausschlägen (Kontaktdermatitis) führen kann, zählen Margeriten.