Inhaltsverzeichnis
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Definition
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Beispiele mit Steckbrief
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Welche Blumen blühen im März?
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Welche Blumen blühen im April?
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Welche Blumen blühen im Mai?
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Welche Blumen blühen im Frühling zuerst?
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Langblühende/Langanhaltende Arten
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Welche blühen am längsten?
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Welche halten lange?
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Spezielle Eigenschaften und Standort-Verwendung
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Stark duftend
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Im Wald und auf der Wiese
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Im Steingarten
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Mit Zwiebel oder mit Knollen
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Als Schnittblumen
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Fürs Grab auf dem Friedhof
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Essbar und ungiftig
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Giftig und ungesund
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Ab wann kann man pflanzen und säen?
Definition
Was sind Frühjahrsblumen bzw. Frühlingsblumen? Der Begriff stammt nicht aus der Botanik und bezeichnet in diesem Lexikon Blumenarten, die erstmals im Frühling ab Ende März, im April oder im Mai blühen.
Die Blütezeit von Frühblühern liegt in Wetterlagen, in denen es noch kalt ist und Schnee liegt. Frühjahrsblumen sind erste Frühlingsboten, wenn sich viele andere Pflanzen noch in der Winterruhe befinden.
Zum Frühlingsanfang bestimmen Frühlingsblumen mit ihren leuchtenden Blütenfarben optisch das Beet im Garten oder die Balkonkästen auf dem Balkon.
Zudem duften Frühjahrsblumen (englisch: spring flowers) oft stark und locken mit ihrem Duft Insekten wie Bienen und Hummeln für die Bestäubung in den Garten oder auf den Balkon.
Deshalb erfreuen sich Blumen, die bereits im Frühjahr lange blühen sowie duften und lange halten, großer Beliebtheit als Duftpflanzen in der Balkon- Terrassen-und Gartengestaltung.
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Beispiele mit Steckbrief
Welche Blumen wachsen und blühen im Frühling bzw. Frühjahr ? Die nachfolgende Übersicht zeigt beliebte Frühlingsblumen-Arten und -Sorten von A bis Z für den Balkon, Garten oder Vorgarten.
Um die Frühjahrsblumen leichter bestimmen zu können, werden sie mit Bildern und einem Steckbrief beschrieben, der wichtige Merkmale sowie den gärtnerischen und botanischen Namen enthält.
Blumenarten mit einer Wuchshöhe von über einem Meter werden im Pflanzenversand auch als langstielige oder XXL-Frühlingsblumen bezeichnet. Die typische Blütezeit von Blumen, die im Frühling blühen, kann bei mildem Winter auch früher beginnen.
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Welche Blumen blühen im März?
Was blüht im März? Nachfolgend eine Liste mit Fotos und einem Steckbrief von Frühlingsblumen, die erstmals im März blühen und im Handel zu kaufen sind:
Zweiblättriger Blaustern (Scilla bifolia)
Farbe: hellblaue bis blau-violette Blüten, mit den Sorten-Namen 'Rosea' (rosa) und 'Alba' (weiß)
Blütezeit: März bis im April
Wuchshöhe: klein, 15 bis 20 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel
Standort: keine besonderen Ansprüche an Sonne und Boden-Feuchtigkeit
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen und Fliegen, Nektar führende Scheibenblumen
Sonstiges: für Steingarten geeignet, die giftigen Frühlingsblumen stehen unter Naturschutz
Bild: Zweiblättriger Blaustern/Sternhyazinthe (Scilla bifolia) auf einer Wiese im Frühling (Ende März)
Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
Farbe: weiße und weiß-rosa Blüten (Scheibenblume)
Blütezeit: März bis im April
Wuchshöhe: klein, bis 15 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden und Bodendecker
Standort: Halbschatten, frisch bis feucht
Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Fliegen und Schmetterlinge
Sonstiges: die weißen Frühlingsblumen sind giftig und blühen im Wald, wenn Laubbäume noch nicht die Licht-Menge bestimmen
Bild: Buschwindröschen (Anemone nemorosa) auf einer Wiese in im Frühling (Ende März) *
Duftveilchen (Viola odorata), auch Märzveilchen, Wohlriechendes Veilchen
Farbe: dunkel-violette Blüten (Sorten in gelb-orange, hell-rosa, purpur-rot, violett, lila/blau-violett, weiß)
Blütezeit: März bis im Mai
Wuchshöhe: klein, bis 15 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis mäßig feucht
Vorkommen: nicht heimisch, eingebürgert in Europa
Bestäubung: durch Bienen und Hummeln
Sonstiges: die stark duftenden, essbaren, violetten Frühlingsblumen nutzen der Parfüm-Herstellung
Bild: Duft-Veilchen (Viola odorata) in einem Blumenbeet in im Frühling (Ende März)
Gänseblümchen (Bellis perennis), auch Margritli (in der Schweiz)
Farbe: gelber Blütenkorb mit weißen Zungenblüten
Blütezeit: Dauerblüher von März bis November
Wuchshöhe: klein, bis 15 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: sonniger, frischer Boden
Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Fliegen, Hummeln und Schwebfliegen
Sonstiges: die weißen Wiesen-Frühlingsblumen sind essbar und blühen am längsten durchgehend bis zum ersten Frost, als Wildsalat in der Küche nutzbar
Bild: Gänseblümchen (Bellis perennis) im Frühling (Ende März) auf einer Wiese
Kegelblume/Puschkinie (Puschkinia scilloides)
Farbe: blass-hellblaue Blüten mit blauen Längsstreifen
Blütezeit: März bis im April
Wuchshöhe: klein, 10 bis 15 cm (bis 20 cm hohe Unterart var. libanotica)
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis mäßig feucht
Vorkommen: nicht heimisch, in Europa verwildert
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Wespen
Sonstiges: die blauen Frühlingsblumen wachsen in Vorderasien im Gebirge bis über 3.000 m. ü. M.
Bild: Kegelblume/Puschkinie (Puschkinia scilloides) im Frühling (Ende März) in einem Staudenbeet
Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum), auch Märzenbecher, Großes Schneeglöckchen
Farbe: weiße Glockenblüten mit gelben Flecken
Blütezeit: März bis im April, in milden Jahren auch ab Februar
Wuchshöhe: klein, 10 bis 30 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel
Standort: Halbschatten bis Schatten, frisch bis feucht
Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen und Schmetterlinge
Sonstiges: die gelben Frühlingsblumen stehen unter Naturschutz und sind für einen Steingarten geeignet
Bild: Märzenbecher/Großes Schneeglöckchen (Leucojum vernum) im Frühling (Ende März) *
Frühlings-Krokus (Crocus vernus)
Farbe: violette oder weiße Blüten
Blütezeit: März bis im Juni
Wuchshöhe: klein, 5 bis 15 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Knollen (giftig)
Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis frisch
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
Sonstiges: für einen Steingarten geeignete Frühlingsblumen, unter Naturschutz stehende, große, wildwachsende Bestände gibt es in Husum (Nordfriesland, Schleswig-Holstein) und Zavelstein (Nordschwarzwald, Baden-Württemberg)
Bild: Frühlings-Krokus (Crocus vernus) Ende März auf einer Wiese in *
Gold-Krokus (Crocus flavus)
Farbe: gelbe Blüten
Blütezeit: März bis im April
Wuchshöhe: klein, 5 bis 15 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Knollen (giftig)
Standort: sonniger, mäßig trocken bis frisch
Verbreitung: nicht heimisch
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
Sonstiges: die geschützten Frühlingsblumen sind für einen Steingarten geeignet
Bild: Gold-Krokus (Crocus flavus) im Frühling (Ende März) in Sachsen-Anhalt
Gewöhnliche Kuhschelle/Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)
Farbe: lila oder purpur-violette Trichterblüten
Blütezeit: März bis im Mai
Wuchshöhe: klein, 15 bis 20 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterhart Stauden
Standort: Sonne, trocken bis frisch
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen und Hummeln
Sonstiges: die lila Frühlingsblumen sind giftig, unter Naturschutz und für einen Steingarten geeignet
Bild: Gewöhnliche Kuhschelle/Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) im Frühling (Ende März) in einem Beet im Vorgarten
Gewöhnliches Leberblümchen (Hepatica nobilis, Syn. Anemone hepatica)
Farbe: blau-violette bis lila Scheibenblüten
Blütezeit: März bis im April
Wuchshöhe: klein, 15 bis 20 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, wintergrüne, winterharte Stauden
Standort: halbschattig, frisch
Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Käfer und Schwebfliegen
Sonstiges: typische, geschützte, lila Wald-Frühlingsblumen, wenn Laubbäume noch nicht das Licht bestimmen
Bild: Leberblümchen (Hepatica nobilis, Syn. Anemone hepatica) im Wald im Frühling (Ende März) *
Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus), auch Osterglocke
Farbe: gelbe Blüten
Blütezeit: März und April, dem Namen entsprechend um Ostern herum
Wuchshöhe: langstielig, bis 50 cm
Pflanzentyp: mehrjährige, winterharte Stauden mit Zwiebel
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis feucht
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: von Schwebfliegen und Wildbienen
Sonstiges: geschützte, giftige Frühlingsblumen mit hautreizenden Giftstoffen, als Schnittblumen geeignet
Bild: Gelbe Narzissen/Osterglocken (Narcissus pseudonarcissus) im Blumenbeet in im Frühling (Ende März)
Strahlenanemone/Balkan-Windröschen (Anemone blanda)
Farbe: blaue, rosa, violette oder weiße Körbchen-Blüten
Blütezeit: März bis im April
Wuchshöhe: klein, bis 15 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis frisch
Verbreitung: nicht heimisch
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen
Sonstiges: die Frühlingsblumen sind für einen Steingarten geeignet
Bild: Balkan-Windröschen/Strahlen-Anemone (Anemone blanda) im Frühling (Ende März)
Frühblühende/Frühe Tulpen (Tulipa)
Farbe: gelbe, grüne, lila, orange, rosa, rote, violette oder weiße Blüten (zahlreiche Arten und Sorten)
Blütezeit: Ende März bis im Mai (frühblühende Sorten)
Wuchsgröße: 15 bis 50 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel
Standort: sonnig, mäßig trocken bis frisch
Vorkommen: nur Wilde Tulpen (Tulipa sylvestris) sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und stehen wildwachsend unter Naturschutz
Bestäubung: durch Bienen und Hummeln (geringes Nektar- und Pollen-Angebot)
Sonstiges: giftige Frühlingsblumen, als Schnittblumen geeignet
Bild: Rot-orangfarbene frühe Tulpen (Tulipa) in einem Blumenbeet in im Frühling (Ende März) *
Horn-Veilchen (Viola cornuta), auch Hornveilchen
Farbe: lila oder violette Blüten (zahlreiche Sorten in blau, gelb, rosa, schwarz, dunkel-violett, weiß)
Blütezeit: Dauerblüher von März bis im Oktober (je nach Sorte auch erst ab April)
Wuchshöhe: klein, 15 bis 25 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch
Verbreitung: nicht heimisch, in Süd- und West-Europa eingebürgert
Bestäubung: durch Bienen und Hummeln
Sonstiges: für Steingarten geeignete, essbare Frühlingsblumen
Bild: Hornveilchen (Viola cornuta) im Frühling (Anfang April) in einem Balkonkasten *
Gänseblümchen und Hornveilchen zählen zu den am längsten blühenden Frühlingsblumen. Dabei blühen Gänseblümchen nicht nur im Frühling und Sommer, sondern lange bis in den Herbst hinein.
Hornveilchen blühen ebenfalls lange, sind jedoch seltene Frühlingsblumen, die ihre Hauptblüte im Frühjahr haben und im Herbst nach einem Rückschnitt und einer Sommer-Pause erneut austreiben.
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Welche Blumen blühen im April?
Was blüht im April? Nachfolgend eine Übersicht von Blumen im Frühling, die erstmals im April blühen und im Handel zu kaufen sind:
Spanisches Hasenglöckchen (Hyacinthoides hispanica)
Farbe: blass-lila, rosa oder weiß
e Blüten
Blütezeit: April bis im Juni
Größe: niedrig, 25 bis 40 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln
Standort: Halbschatten bis Schatten, frisch bis feucht
Verbreitung: nicht heimisch
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
Sonstiges: als Schnittblumen geeignete Frühlingsblumen
Foto: Spanisches Hasenglöckchen (Hyacinthoides hispanica) im Frühling (Ende April)
Garten-Hyazinthe (Hyacinthus orientalis)
Farbe: blau-violette oder weiße Blüten (andersfarbige Sorten in gelb, orange, rosa, rot)
Blütezeit: April bis im Mai
Größe: 15 bis 40 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln
Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis frisch
Vorkommen: nicht heimisch, in Südeuropa eingebürgert
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen
Sonstiges: stark duftende, giftige Frühlingsblumen, für Steingarten, Schnittblumen und Kübel geeignet
Foto: Garten-Hyazinthe (Hyacinthus orientalis 'Carnegie') in der Schweiz im Frühling (Anfang April) *
Bart-Iris/Schwertlilie (Iris x barbata)
Arten: Mittelhohe Bart-Iris (Iris barbata-media), Niedrige Bart-Iris (Iris barbata-nana)
Farbe: blaue, gelbe, orange, rosa, rote, schwarze, violette oder weiße Blüten (viele Sorten)
Blütezeit: April bis im Mai
Größe: langstielig 50 bis 70 cm (Iris barbata), 10 bis 40 cm (Iris barbata-nana)
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne, trocken bis frisch
Vorkommen: reine Zucht-/Kulturblumen
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge
Sonstiges: für Steingarten und als Schnittblumen geeignete Frühlingsblumen
Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia, Syn.: Taraxacum officinale)
Farbe: gelbe Körbchenblüte
Blütezeit: April bis im Mai (Haupt-Blütezeit), danach vereinzelt vom Spät-Sommer bis zum Herbst (Dauerblüher)
Größe: 10 bis 30 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterhart
Standort: sonnig bis halbschattig, trocken oder frisch
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Falter, Fliegen und Schwebfliegen
Sonstiges: häufiges Wildkraut, die Blüten der Wiesen-Frühlingsblumen sind essbar 1
Foto: Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) auf einer Gartenwiese im Frühling (Ende April) *
Kaiserkrone (Fritillaria imperialis)
Farbe: gelbe oder hellorange bis dunkelorange Blüten
Blütezeit: April und Mai
Wuchshöhe: groß von 50 bis 150 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: sonnig, frisch
Vorkommen: nicht einheimisch
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
Sonstiges: sehr giftige Frühlingsblumen
Foto: Kaiserkronen (Fritillaria imperialis) in einem Blumenbeet im Frühling (Mitte April) im Burgenland (Österreich)
Echte/Weiße Narzisse (Narcissus poeticus), auch Dichter-Narzisse
Farbe: creme-weiße Blüten
Blütezeit: April bis im Mai
Größe: langstielig, 40 bis 50 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis feucht
Verbreitung: nicht heimisch, giftig, neigt zum verwildern
Bestäubung: überwiegend durch Schmetterlinge, bienenfreundlich
Sonstiges: die Frühlingsblumen sind als Schnittblumen geeignet und wildwachsend unter Naturschutz
Foto: Echte/Weiße Narzisse (Narcissus poeticus), auch Dichter-Narzisse, im Frühling (Mitte April)
Schachblume/Schachbrettblume (Fritillaria meleagris), auch Kiebitzei
Farbe: purpur-weiße oder grünlich-weiß gefleckte Blüten
Blütezeit: April bis im Mai
Größe: niedrig, 25 bis 35 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis feucht
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen und Schmetterlinge
Sonstiges: die Frühlingsblumen stehen unter Naturschutz, auch Verwendung als Kübelpflanze
Foto: Schachblume/Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) im April auf einer Alpen-Wiese im Allgäu
Echte Schlüsselblume (Primula veris), auch Primeln genannt
Farbe: gelbe Stieltellerblüten
Blütezeit: April bis im Mai
Größe: niedrig, 10 bis 30 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis frisch
Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Hummeln und Schmetterlinge, selten durch Bienen
Sonstiges: die Blüten der geschützten Wiesen-Frühlingsblumen sind essbar
Foto: Wiesen-Primel/Echte Schlüsselblume (Primula veris) auf einer Wiese im April in *
Garten-Stiefmütterchen (Viola wittrockiana)
Farbe: gelbe, lila, orange, rosa, rote, schwarze, violette oder weiße Blüten
Blütezeit: Dauerblüher von April bis November (je nach Sorte auch schon ab März)
Größe: niedrig, 10 bis 20 cm
Pflanzentyp: zweijährig
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch
Vorkommen: reine Zucht-/Kulturblumen
Bestäubung: bienenfreundlich
Sonstiges: sehr langblühende Frühlingsblumen mit essbaren Blüten, für Steingarten geeignet
Foto: Garten-Stiefmütterchen (Viola wittrockiana 'Riesen-Vorbote Goldgelb') in einem Blumenbeet im Frühling (Mitte Mai) *
Stiefmütterchen sind Frühjahrsblumen, die ab April im Garten und auf dem Balkon am längsten blühen bis weit in den Herbst hinein.
Armenische Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum)
Farbe: dunkelblaue Blüten
Blütezeit: April bis im Mai
Größe: niedrig, 10 bis 25 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebeln
Standort: Halbschatten bis Sonne, mäßig feucht
Verbreitung: nicht heimisch
Bestäubung: durch Bienen und Hummeln
Sonstiges: die blauen Frühlingsblumen sind für einen Steingarten geeignet
Foto: Biene auf einer Armenischen Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum) im Garten im Frühling (Mitte Mai)
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Welche Blumen blühen im Mai?
Was blüht im Mai? Nachfolgend eine Liste von Frühlingsblumen, die erstmals im Mai blühen und im Handel zu kaufen sind:
Semperflorens-Begonien (Begonia x semperflorens-cultorum), auch Eis-Begonien
Blütenfarbe: rosa, rot, weiß oder zweifarbig
Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis Oktober
Größe: niedrig, 15 bis 30 cm
Pflanzentyp: einjährig (reagieren im Frühjahr empfindlich auf Frost und Kälte)
Standort: Halbschatten, trocken bis frisch
Vorkommen: nicht heimisch
Bestäubung: nicht bienenfreundlich wegen geringem Nektar- und Pollenangebot
Sonstiges: sehr langblühende, robuste Frühlingsblumen bzgl. der Witterung, essbare Blüten
Bild: Semperflorens-Begonien-Blüte (Begonia x semperflorens-cultorum), auch Eis-Begonien, im Frühling (Anfang Mai)
Gartenorchidee (Bletilla striata), auch Japanorchidee
Blütenfarbe: rosa bis purpur (Sorte Alba in weiß)
Blütezeit: langanhaltend von Mai bis Juli
Größe: niedrig, 20 bis 40 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch
Verbreitung: nicht heimisch
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen
Sonstiges: die rosa Frühlingsblumen benötigen regelmäßig Wasser
Foto: Gartenorchidee (Bletilla striata var alba) in einem Balkonkasten im Sommer (Mitte Mai)
Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis), auch Zweifarbige Herzblume
Blütenfarbe: rosa (Sorten in weiß oder rot bzw. rosa mit weißer Spitze)
Blütezeit: Mai bis im Juni
Wuchshöhe: groß, 50 bis 80 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Halbschatten, frisch
Vorkommen: nicht heimisch in Europa
Bestäubung: durch Hummeln und Bienen (zu große Mengen können für Bienen unverträglich sein)
Besonderheit: rosa/pinke, leicht giftige Frühlingsblumen, Name „Herzblume” durch herzförmige Blüten
Bild: Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis) in im Frühling (Mitte Mai)
Hohe Bart-Iris/Schwertlilie (Iris barbata-elatior)
Blütenfarbe: blau, gelb, orange, purpurrot, rosa, rot, braun-rot, schwarz, violett, weiß (viele Sorten)
Blütezeit: Mai bis im Juni
Wuchshöhe: langstielig, 80 bis 100 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: sonnig, trocken
Verbreitung: reine Zucht-/Kulturblumen
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
Sonstiges: die Frühlingsblumen sind als Schnittblumen geeignet
Foto: Hohe Schwertlilie/Bart-Iris (Iris barbata-elatior 'Pacific Panorama') in einem Blumenbeet im Frühling (Mitte Mai) *
Kornblume (Cyanus segetum, Syn.: Centaurea cyanus), auch Zyane
Blütenfarbe: blau, rosa, rot, violett, schwarz oder weiß (zahlreiche Sorten)
Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis Oktober
Wuchshöhe: niedrig bis langstielig, 20 bis 80 cm
Pflanzentyp: einjährig
Standort: sonnig, trocken
Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebfliegen
Sonstiges: langanhaltende Bienenweide und Getreide-Pflanze, Frühlingsblume mit essbaren Blüten
Bild: Kornblume/Zyane (Cyanus segetum) im Frühling (Mitte Mai)
Maiglöckchen (Convallaria majalis)
Blütenfarbe: weiß
Blütezeit: Mai bis im Juni
Wuchshöhe: niedrig, 20 bis 30 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Halbschatten, mäßig trocken bis frisch
Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen und Hummeln
Sonstiges: Maiglöckchen zählen schon dem Namen nach zu den bekanntesten weiß blühenden Frühjahrsblumen, sie sind sehr giftig, stark duftend und als Schnittblumen geeignet
Foto: Blühende Maiglöckchen (Convallaria majalis) im Frühling (Mitte Mai)
Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
Farbe: gelber Blütenkorb mit weißen Zungenblüten
Blütezeit: langanhaltend von Mai bis Juli
Wuchshöhe: 30 bis 60 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne bis Halbschatten, trocken bis frisch
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln, Falter, Fliegen, Käfer, Wespen
Sonstiges: langlebige, weiße Frühlingsblumen, Bienenweide, als Schnittblumen geeignet, eine der bekanntesten Wiesenblumen, essbare Blüten 1
Bild: Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) in im Blumenbeet im Frühling (Mitte Mai)
Mohnblume/Klatschmohn (Papaver rhoeas)
Blütenfarbe: rot
Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis August
Wuchshöhe: niedrig bis langstielig, 30 bis 90 cm
Pflanzentyp: zweijährig oder einjährig
Standort: sonnig, trocken bis frisch
Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen
Sonstiges: langlebige, giftige, rote Frühlingsblumen mit über 10 cm großen Blüten, ein Ackerunkraut
Foto: Klatschmohn/Mohnblume (Papaver rhoeas) auf einer Wiese in im Frühling (Anfang Mai) *
Türkischer Mohn (Papaver orientale)
Blütenfarbe: orange, rot
Blütezeit: Mai bis im Juni
Wuchshöhe: langstielig, 70 bis 100 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne, mäßig trocken bis frisch
Vorkommen: nicht heimisch
Bestäubung: durch Bienen
Sonstiges: giftige, rot-orange Frühlingsblumen mit sehr große Blüten (Durchmesser: 15 bis 20 cm)
Bild: Türkischer Mohn (Papaver orientale) in einem Vorgarten in Thüringen im Frühling (Mitte Mai)
Gewöhnliche Nachtviole (Hesperis matronalis)
Blütenfarbe: violett, weiß
Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis August
Größe: langstielig, 60 bis 70 cm
Pflanzentyp: zweijährig oder langlebige, winterharte Stauden
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: vor allem durch Schmetterlinge sowie durch Bienen und Schwebfliegen
Sonstiges: langblühende, stark duftende, leicht giftige Frühlingsblumen
Foto: Gemeine Nachtviole (Hesperis matronalis) am Teich-Rand im Garten im Frühling (Mitte Mai)
Echte/Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis)
Blütenfarbe: kräftig rosa (Sorten in rot oder weiß)
Blütezeit: Mai bis im Juni
Wuchshöhe: langstielig, 60 bis 100 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: sonnig, frisch
Vorkommen: eingebürgert in Deutschland und Österreich, heimisch in der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln, Käfer und Schmetterlinge
Sonstiges: die stark duftenden Frühlingsblumen sind als Schnittblumen geeignet
Bild: Echte/Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) im Spätfrühling (Ende Mai) *
Echte/Deutsche Schwertlilie (Iris x germanica)
Blütenfarbe: gelb oder dunkel- und hell-violett mit gelbem Perigonblatt
Blütezeit: Mai und Juni
Wuchshöhe: niedrig bis langstielig, 30 bis 80 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: sonnig, trocken
Verbreitung: nicht heimisch, in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingebürgert
Bestäubung: Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen
Sonstiges: für Steingarten und als Schnittblumen geeignet, die Sorte 'Pride of Ireland' hat die grünsten Rachenblüten von allen Arten und ist eine der sehr stark duftenden, seltenen grünen Frühlingsblumen
Foto: Echte/Deutsche Schwertlilie (Iris x germanica) in einem Beet im Frühling (Mitte Mai)
Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
Blütenfarbe: rot-violett
Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis im September
Wuchshöhe: klein bis langstielig, 15 bis 50 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: sonnig, trocken
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: Bestäubung durch Bienen, Hummeln und Schwebfliegen
Sonstiges: langlebige und essbare Wiesen-Frühlingsblumen, für Steingarten geeignet
Bild: Blutroter/Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum 'Vision Violet') in im Frühling (Mitte Mai) *
Gelbe Taglilie (Hemerocallis lilioasphodelus)
Blütenfarbe: gelb
Blütezeit: Mai bis im Juni
Wuchshöhe: langstielig, 70 bis 80 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis feucht
Verbreitung: nicht heimisch, in Europa eingebürgert und verwildert
Bestäubung: bienenfreundlich
Sonstiges: die gelben Frühlingsblumen sind essbar und eine Bienenweide
Foto: Gelbe Taglilie (Hemerocallis lilioasphodelus) im Frühling (Ende Mai)
Spätblühende/Späte Tulpen (Tulipa)
Blütenfarbe: gelb, grün, lila, orange, rosa, rot, schwarz, violett oder weiß (zahlreiche Arten und Sorten)
Blütezeit: Mai bis Anfang Juni
Wuchshöhe: niedrig bis langstielig, 30 bis 70 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel
Standort: sonnig, mäßig trocken bis frisch
Vorkommen: nicht heimisch, in Europa zum Teil verwildert und dann unter Naturschutz
Bestäubung: durch Bienen und Hummeln (jedoch geringes Nektar- und Pollenangebot)
Sonstiges: die giftigen Frühlingsblumen zählen zu den häufigsten Zierpflanzen in Europa (v. a. auf dem Balkon) und sind als Schnittblumen geeignet
Bild: Seltene grüne Viridiflora-Tulpe (Tulipa 'Spring Green') in im Frühling (Mitte Mai) in einem Balkon-Blumenkasten
Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)
Blütenfarbe: hellblaue Stieltellerblüten (zahlreiche Sorten in blau, rosa und weiß)
Blütezeit: langanhaltend von Mai bis Juli
Wuchshöhe: 15 bis 45 cm
Pflanzentyp: zweijährig mit Selbstaussaat
Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch
Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Bienen, Fliegen und Schmetterlinge
Sonstiges: langblühende, blaue Frühlingsblumen mit essbaren Blüten, als Schnittblumen geeignet
Foto: Langblühendes Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) in im Frühling (Anfang Mai)
Zierlauch (Allium spec.)
Blütenfarbe: blau, gelb, rosa, rot, violett oder weiß (zahlreiche Arten und Sorten)
Blütezeit: Mai bis Juni oder Juni bis Juli (je nach Sorte und Art)
Wuchshöhe: klein bis langstielig, 15 bis 150 cm je nach Art und Sorte
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden mit Zwiebel
Standort: Sonne, trocken bis frisch
Vorkommen: nicht heimisch
Bestäubung: durch Bienen, Fliegen und Schmetterlinge
Sonstiges: die essbaren Frühlingsblumen werden als Ziergemüse verwendet
Bild: Zierlauch/Kugellauch (Allium spec.) im Frühling (Mitte Mai)
Allgmeine Hinweise zu den Frühlingsblühern:
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Anhand der Wuchshöhe kann man bestimmen, ob sich die Frühlingsblumen für einen Balkonkasten eignen.
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Es gibt keine rein schwarzen Frühlingsblumen zu kaufen, denn tatsächlich sind die Blüten dunkel-lila oder dunkelrot und wirken je nach Lichtverhältnissen fast schwarz.
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Was blüht noch im Frühjahr bzw. Frühling? Neben den obigen frühlingsblühenden Blumen gibt es eine Reihe von verholzenden → frühblühenden Blütensträuchern für den Garten.
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Welche Blumen blühen im Frühling zuerst?
Was sind die ersten Frühlingsblumen? Die eingangs im Kapitel „Welche Blumen blühen im März?” genannten Blumenarten blühen zum ersten Mal zum Frühlingsanfang.
Es handelt sich jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht um die Blumen, welche im Frühling/Frühjahr zuerst blühen bzw. nicht um die ersten Frühlingsblumen.
Denn es gibt zu diesem Zeitpunkt einige Frühblüher-Blumen, die bereits seit dem Winter blühen wie Schnee-Hyazinthe, Iris, Krokusse, Märzenbecher, Erd-Primeln, Schneeglöckchen, Schlüsselblumen oder Winterlinge.
In Gegenden mit strengem Winter-Klima können diese Frühblüher-Blumenarten auch erst Anfang März blühen. Dort sind sie dann die ersten Frühlingsblumen bzw. blühen im Frühling zuerst.
Eine Übersicht mit Eigenschaften sowie Bilder dieser ersten Frühlingsblumen z. T. im Schnee können auf der Seite → Winterblumen abgerufen werden.
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Langblühende/Langanhaltende Arten
Einige Frühlingsblüher aus obiger Liste sind Frühlingsblumen, die sehr lange blühen. Als Zusammenfassung nachfolgend eine Übersicht aller langblühenden bzw. langanhaltenden Arten von Frühlingsblumen:
Welche blühen am längsten?
Welche Frühlingsblumen aus obiger Übersicht blühen am längsten ganzjährig von Frühling bis Herbst?
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Semperflorens-Begonien/Eisbegonien: Mai bis Oktober
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Gänseblümchen: März bis November
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Hornveilchen: März bis Oktober
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Kornblumen/Zyanen: Mai bis Oktober
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Garten-Stiefmütterchen: April bis November
Die Aussaat dieser am längsten blühenden Frühlingsblumen im Garten oder Balkonkasten kann auch erst im Sommer erfolgen. Weitere Arten langblühender Frühlingsblumen vom Frühjahr bis zum Herbst gibt es auf der Seite → Dauerblüher.
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Welche halten lange?
Welche Frühlingsblumen aus obiger Liste halten lange und blühen im Frühling und Sommer?
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Gartenorchidee/Japanorchidee: Mai bis Juli
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Wiesen-Margerite: Mai bis Juli
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Mohnblume/Klatschmohn: Mai bis August
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Nachtviole: Mai bis August
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Storchschnabel: Mai bis im September
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Wald-Vergissmeinnicht: Mai bis Juli
Das Aussäen dieser langlebigen und lange haltenden Frühjahrsblumen kann auch erst im Frühsommer im Balkonkasten und im Garten erfolgen. Weitere Frühlingsblumen-Arten, die lange halten im Frühjahr und Sommer, gibt es auf der Seite → Dauerblüher.
Bild: Klatschmohn/Mohnblume (Papaver rhoeas) im Spät-Frühjahr (Mitte Juni) im Garten *
„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden belebenden Blick, im Tale grünet Hoffnungsglück.” (Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832, Gedicht in: Faust I, Osterspaziergang)
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Spezielle Eigenschaften und Standort-Verwendung
Die vorherige Übersicht von Frühlingsblumen wird nachfolgend zum besseren Zuordnen der Frühblüher weiter nach speziellen Eigenschaften und spezieller Standort-Verwendung unterteilt.
Stark duftend
In einem Duftgarten werden bei der Gartengestaltung verschiedene Duftpflanzen wie Bäume, Blumen, Kräuter oder Sträucher mit einem sehr aromatischen Duft kombiniert.
Folgende stark duftende Frühlingsblumen aus obiger Liste kann man für einen Duftgarten kaufen:
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Duftveilchen
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Garten-Hyazinthe
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Maiglöckchen
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Gewöhnliche Nachtviole
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Pfingstrosen
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Deutsche Schwertlilie
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Tulpen
Auf der Seite → Duftblumen können die Merkmale weiterer stark duftender Frühlingsblumen abgerufen werden. Zu unterscheiden sind Blumen, die im Frühling den ganzen Tag stark duften oder abends und nachts stark duften.
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Im Wald und auf der Wiese
Folgende wilde Frühlingsblumen aus obiger Liste wachsen im Wald, auf der Wiese oder in den Alpen bzw. Bergen:
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Buschwindröschen
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Gänseblümchen
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Klatschmohn/Mohnblume
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Kornblumen
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Leberblümchen
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Löwenzahn
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Wiesen-Margeriten
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Frühlings-Schlüsselblumen/Primeln
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Blutroter Storchschnabel
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Wald-Vergissmeinnicht
Ein Großteil dieser verwilderten oder wildwachsenden Frühlingsblumen in freier Natur stehen unter Naturschutz. Man kann diese wilden Frühjahrsblumen bei Gärtnereien kaufen, die wildwachsende Blumen im Frühling züchten.
So ist es möglich, auch zu Hause auf dem Balkon oder im Garten und Vorgarten geschützte, wildwachsende Frühlingsblumen zu pflanzen. Weitere wildwachsende Frühlingsblumen im Wald, am Waldrand oder auf einer Naturwiese finden sich auf der Seite → Waldblumen und Wiesenblumen.
Bild: Natur-Wiese im Frühling mit Weißen Narzissen (Narcissus poeticus), - und
Wilde Frühlingsblumen, die in den Bergen bzw. im Gebirge (Alpen-Hochgebirge, Mittelgebirge) wachsen, können auf der Seite → Bergblumen abgerufen werden.
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Im Steingarten
Bei der Gartengestaltung von einem Steingarten können verschiedene Pflanzen wie Bäume, Blumen, Kräuter, Stauden oder Sträucher mit Steinen wie Felsen, Kies oder Schotter) kombiniert werden.
Folgende robuste Frühlingsblumen aus obiger Liste kann man für einen Steingarten kaufen, die sich unter den kargen Bedingungen einer Trockenmauer, eines Kiesbeets oder eines Alpengartens pflanzen lassen:
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Zweiblättriger Blaustern
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Garten-Hyazinthe
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Niedrige Bart-Iris/Zwerg-Schwertlilie
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Frühlings-Krokus
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Gold-Krokus
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Kuhschelle/Küchenschelle
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Märzenbecher
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Garten-Stiefmütterchen
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Armenische Traubenhyazinthe
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Hornveilchen
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Balkan-Windröschen/Strahlenanemone
Weitere für einen Steingarten geeignete Frühlingsblumen gibt es auf der Seite → Steingartenpflanzen.
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Mit Zwiebel oder mit Knollen
Folgende Frühlingsblumen aus obiger Liste bilden eine Zwiebel oder Knollen als Speicherorgane aus:
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Zweiblättriger Blaustern
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Spanisches Hasenglöckchen
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Garten-Hyazinthe
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Kegelblume/Puschkinie
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Frühlings-Krokus
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Gold-Krokus
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Märzenbecher
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Gelbe Narzisse/Osterglocke
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Weiße Narzisse/Dichter-Narzisse
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Schachblume/Schachbrettblume
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Armenische Traubenhyazinthe
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Einfache/Gefüllte Frühe Tulpen
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Einfache/Gefüllte Späte Tulpen
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Zierlauch
Alle Frühlingsblumen mit Zwiebel oder Knollen benötigen einen durchlässigen Boden, damit keine Staunässe entstehen kann. Andernfalls können die Knollen und Zwiebeln nach zu viel Gießen faulen.
Weitere Blumen im Frühling, die Knollen oder eine Zwiebel als Speicherorgan ausbilden, finden sich auf den Seiten → Zwiebelblumen und → Knollenblumen.
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Als Schnittblumen
Folgende typischen Frühlingsblumen aus obiger Liste eignen sich als Schnittblumen in einer Vase:
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Hasenglöckchen
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Garten-Hyazinthen
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Maiglöckchen
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Wiesen-Margeriten
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Gelbe Narzissen/Osterglocken
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Weiße Narzissen/Dichternarzissen
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Schwertlilien/Iris
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Pfingstrosen
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Tulpen
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Wald-Vergissmeinnicht
Weitere Blumen, die sich im Frühling als Schnittblumen eignen, gibt es auf der Seite → Schnittblumen.
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Fürs Grab auf dem Friedhof
Im Frühjahr bestimmen farblich verschiedene Frühlingsblumen fürs Grab maßgeblich das Bild auf einem Friedhof.
Folgenden Frühlingsblumen aus obiger Liste wird traditionell eine bestimmte symbolische und religiöse Bedeutung zugeordnet als Grabbepflanzung oder Trauerblumen:
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Eis-Begonien
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Horn-Veilchen
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Wiesen-Margeriten
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Pfingstrosen
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Schlüsselblumen/Primeln
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Garten-Stiefmütterchen
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Tulpen
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Wald-Vergissmeinnicht
Weitere typische Frühlingsblumen fürs Grab sind die Akelei (Aquilegia vulgaris) und Bartnelke (Dianthus barbatus) oder Gerbera-Hybriden und Weiße Lilien (Lilium candidum).
Die Eigenschaften und symbolische Bedeutung dieser pflegeleichten Frühlingsblumen als Grabbepflanzung werden auf der Seite → Symbolsprache von Blumen auf einem Friedhof erläutert.
Bild: Bunte Frühlingsblumen fürs Grab in einer Schale und Narzissen nach dem Einpflanzen im April auf einem Friedhof in *
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Essbar und ungiftig
Aus obiger Liste sind die Blüten folgender Frühlingsblumen ungiftig und essbar:
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Eis-Begonien
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Duftveilchen
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Gänseblümchen
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Geranien (Storchschnabel)
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Hornveilchen
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Kornblume
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Löwenzahn 1
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Margeriten 1
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Frühlings-Schlüsselblume
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Garten-Stiefmütterchen
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Gelbe Taglilie
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Vergissmeinnicht
Frühlingsblumen, deren Blüten essbar sind, sollten erst aktuell vor dem Verzehr geerntet werden, damit Aroma und Duft der Blüten erhalten bleiben. Zu beachten ist, dass auch essbare Frühlingsblumen giftig sein können, wenn sie durch Düngen, Abgase oder Pestizide mit Schadstoffen in Berührung kamen.
Weitere Blumen im Frühjahr mit essbaren Blüten als Speise-Deko gibt es auf der Seite → Blütensalate.
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Giftig und ungesund
Die Blüten, Blätter, Knollen, Samen und/oder Zwiebeln von Frühlingsblumen können giftig und nicht essbar sein. In der Übersicht eingangs sind folgende vier Frühjahrsblumen-Arten sehr giftig und zählen zu den Giftpflanzen:
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Kaiserkrone
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Kuhschelle/Küchenschelle
Abgesehen von den essbaren Frühlingsblumen sind alle anderen genannten Blumenarten leicht bzw. schwach giftig und nicht essbar Dabei ist die hervorgerufene Vergiftung stets von der aufgenommenen Menge und dem Körpergewicht abhängig.
Die Wirkung von Pflanzengiftstoffen auf Kinder oder Tiere (Hunde, Katzen) dieser und weiterer giftiger Frühlingsblumen (Aronstab, Schöllkraut, Wolfsmilch) werden auf der Seite → Giftblumen beschrieben.
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Ab wann kann man pflanzen und säen?
Ab wann kann man im Topf vorgezogene Frühlingsblumen draußen pflanzen? Das hängt vom Winterverlauf ab und davon, ob der Frühling, wenn er mild begonnen hat, bis zu den Eisheiligen im Mai mild bleibt.
Es empfiehlt sich daher, Frühblüher-Blumen erst zu einem Zeitpunkt im Freien zu pflanzen, wenn sich aktuell erkennen läßt, dass der Frost nicht überraschend zurückkehrt. Sonst kann es passieren, dass nach spätem Frost die Frühlingsblumen im Topf aus der Gärtnerei erfroren sind.
Das gilt gerade für eventuellen Nachtfrost zu den Eisheiligen im Mai, denn nach dem Einsetzen im Balkonkasten oder im Blumenbeet gibt es nur wenige frostresistente Frühlingsblumen wie Krokusse und Primeln.
Zu bedenken ist daher: Um so milder regional der Winter ausfällt, um so früher blühen auch Blumen im Frühling. Allerdings gilt dieser Zeitpunkt zum Pflanzen nur für Frühblüher ohne Zwiebel. Bei frühblühenden Frühlingsblumen mit Zwiebel erfolgt deren Einpflanzen bereits im Herbst des Vorjahres.
Ab wann kann man Frühlingsblumen säen? Die Aussaat von Samen erfolgt draußen im Garten je nach Region nach dem letzten Frost im März oder April. Drinnen im Haus erfolgt die Aussaat ab Februar in einem Topf oder Kübel.
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