Inhaltsverzeichnis
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Definition
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Arten, Sorten, Beispiele
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Frühlingsblüher
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Sommerblüher
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Winterblüher
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Weitere Pflanzen
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Gemüsepflanzen
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Kräuterpflanzen
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Sträucher
Definition
Was sind Stieltellerblumen? Der Blumentyp der Stieltellerblume ist in der Botanik eine Röhrenblume kombiniert mit einem Landeplatz für Bestäuber. Dabei geht die schmale Blüten-Röhre am oberen Rand in eine Art flachen Tellerrand über, der strahlenförmig (radiär) in Blütenblättern endet.
Auf dem Tellerrand rund um die Öffnung der aufrecht oder schräg stehenden Blütenröhre können langrüsselige Insekten bequem landen und sitzen.
In der Biologie stellt der Gestalttyp eine Blume mit Stieltellerblüte vereinfacht ausgedrückt eine Röhrenblume dar, die tellerartig mit einer Scheibe am oberen Rand der Blütenröhre kombiniert ist.
Bei Stieltellerblumen können die Staubbeutel und Narben unterschiedlich weit aus der Blütenröhre herausragen. Der Eingang zur Blütenröhre ist oftmals durch Haare oder Schuppen verengt.
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Arten, Sorten, Beispiele
Die nachfolgende Übersicht zeigt typische Blumen mit Stieltellerblüten (Stieltellerblumen) im heimischen Garten und in freier Natur:
Frühlingsblüher
Folgende Blumenarten mit Stieltellerblüten wachsen im Frühling als Frühjahrsblumen:
Frühlings-Enzian (Gentiana verna), auch Schusternagerl
Blütenfarbe: blaue Tellerblüten
Blütezeit: März bis Mai, bisweillen erneute Blüte im Herbst
Wuchshöhe: 5 bis 15 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, immergrüne, winterharte Frühlingsblumen (Stauden)
Standort: halbschattig und sonnig, frischer Boden
Vorkommen: in Deutschland, Österreich und der Schweiz (v.a. in den Allgäuer Alpen 1) auf Heiden, Magerwiesen, Weiden, lichten Laubbaum-/Nadelbaum-Wäldern und höheren Lagen bis etwa 2.600 m ü. M.
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Tagfalter
Sonstiges: geschützte Alpenblume, geeignet für einen Steingarten und ein Alpengarten (Alpinum)
Bild: Frühlings-Enzian (Gentiana verna), auch Schusternagerl, im Frühling (Mitte Mai) *
Goldlack (Erysimum cheiri)
Blütenfarbe: braune/bräunliche, gelbe, orange, rote, violette oder weiße Tellerblüten
Blütezeit: Mai bis Juni/Juli (einige Sorten blühen bis Oktober)
Wuchshöhe: bis 70 cm
Pflanzentyp: zweijährige Frühlingsblumen
Standort: Sonne, trockener bis frischer Boden
Vorkommen: in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwildert in wärmeren Lagen von Schuttplätzen, Straßen- und Wegesrändern, Felsspalten, Steinritzen, Mauern
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Nachtfalter (typische Nacht-Duftblume)
Sonstiges: stark duftend, giftig, Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse, Beetblume, Steingartenpflanze
Foto: Roter Goldlack (Erysimum cheiri) mit Stieltellerblüten im Frühling (Anfang Mai)
Gewöhnliche Hundszunge (Cynoglossum officinale)
Blütenfarbe: dunkel-violette bis braun-rote Tellerblüten
Blütezeit: Mai bis Juli
Wuchshöhe: 30 bis 80 cm
Pflanzentyp: zweijährige Frühlingsblumen
Standort: sonniger, trockener Boden
Vorkommen: in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Schuttplätzen, Weiden, Unkraut-Wiesen
Bestäubung: durch Bienen und Falter
Foto: Gewöhnliche Hundszunge (Cynoglossum officinale) im Frühling (Mitte Mai)
Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi, Syn.: Lychnis flos-cuculi)
Blütenfarbe: rosa-rote oder weiße Tellerblüten
Blütezeit: Mai bis Juli
Wuchshöhe: 30 bis 60 cm
Pflanzentyp: mehrjährige, immergrüne, winterharte Frühlingsblumen (Stauden)
Standort: Sonne, feucht-nasser Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, mäßig fette Feuchtwiesen, Moore, Sümpfe
Bestäubung: durch Bienen und Schmetterlinge
Bild: Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi) auf einer Feuchtwiese im Frühling (Mitte Mai)
Rote Lichtnelke (Silene dioica), auch Rote Nachtnelke
Blütenfarbe: tagsüber geöffnete, rosa-rote Tellerblüten
Blütezeit: Dauerblüher von April bis Oktober
Wuchshöhe: 30 bis 90 cm
Pflanzentyp: zweijährige oder begrenzt mehrjährige Frühlingsblumen
Standort: Sonne, mäßig feuchter bis nasser Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Waldrand, Gebüsche, Feuchtwiesen
Bestäubung: durch Bienen, Tagfalter und Schwebfliegen
Bild: Rote Lichtnelke (Silene dioica), auch Rote Waldnelke, im Frühling (Anfang Mai) *
Gewöhnliche Nachtviole (Hesperis matronalis)
Blütenfarbe: violette oder weiße Tellerblüten
Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis August
Größe: 60 bis 70 cm
Pflanzentyp: zweijährige oder mehrjährige, winterharte Frühlingsblumen
Standort: Sonne bis Halbschatten, frischer Boden
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: v.a. durch Schmetterlinge (Nachtfalter) sowie durch Bienen, Schwebfliegen und Tagfalter
Sonstiges: stark duftende und leicht giftige Duftblumen für einen Duftgarten
Foto: Gewöhnliche Nachtviole (Hesperis matronalis) im Frühling (/Ende Mai)
Feder-Nelke (Dianthus plumarius), auch Federnelke
Blütenfarbe: rosa, rote, weiße Tellerblüten (alle stark duftend nach Nelken)
Blütezeit: Mai bis Juli
Wuchshöhe: bis 30 cm
Pflanzentyp: mehrjährige, winterharte Frühlingsblumen (Stauden)
Standort: Sonne, mäßig trockener bis frischer Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Schmetterlinge
Sonstiges: für kleinen Balkon, Topf und als Steingartenpflanze geeignet, wildwachsende Alpenblume unter Naturschutz in den Alpen (bis 2.200 m. ü. M.)
Bild: Federnelken (Dianthus plumarius) mit Stieltellerblüten im Frühling (Mitte Mai)
Echte Schlüsselblume (Primula veris), auch Wiesen-Primeln genannt
Blütenfarbe: gelbe Tellerblüten
Blütezeit: April bis Mai
Wuchshöhe: 10 bis 30 cm
Pflanzentyp: mehrjährige, winterharte Frühlingsblumen (Stauden)
Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig trocken bis frisch
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Hummeln und Schmetterlinge, selten durch Bienen
Sonstiges: essbare Blüten, unter Naturschutz stehende Wiesenblumen, Heilpflanze für Blütentee
Bild: Echte Schlüsselblume/Wiesen-Primel (Primula veris) im Frühling (Mitte Mai) auf einer Wiese *
Hohe Schlüsselblume (Primula elatior), auch Wald-Schlüsselblume (in der Schweiz)
Blütenfarbe: hell-gelbe Tellerblüten
Blütezeit: Anfang März bis April
Wuchshöhe: 10 bis 20 cm (an günstigen Standorten bis 30 cm)
Pflanzentyp: mehrjährige, winterharte Winterblumen und Frühlingsblumen (Stauden)
Standort: Sonne bis Halbschatten, feuchter Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Bergwiesen, Eichen-Hainbuchen-Wälder
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
Sonstiges: wildwachsend unter Naturschutz, Heilkräuter für Blütentees, Schnittblume, Trauerblume
Bild: Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) im Frühling (Anfang April) auf einem Waldboden in Oberbayern *
Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)
Blütenfarbe: hellblau und einige Sorten in blau, rosa und weiß
Blütezeit: Mai bis Juli
Wuchshöhe: 15 bis 45 cm
Pflanzentyp: zweijährige Frühlingsblumen mit Selbst-Aussaat
Standort: Sonne bis Halbschatten, frischer Boden
Verbreitung: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz (bis über 1.800 m. ü. M.), Fettwiesen, Bach- und Flußufer, lichte Laubbaumwälder
Bestäubung: durch Bienen, Fliegen und Schmetterlinge
Sonstiges: in der Blumensprache und Blumensymbolik steht die Wildblume wie der Name sagt als Trauerblume und Schnittblume für „Vergiss mich nicht” sowie für ewige Liebe, Treue und Zusammengehörigkeit
Foto: Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) im Frühling (Ende April)
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Sommerblüher
Folgende Blumenarten mit Stieltellerblüten wachsen im Frühling als Sommerblumen:
Deutscher Enzian/Fransenenzian (Gentianella germanica)
Blütenfarbe: rot-violette Tellerblüten
Blütezeit: Dauerblüher von August bis Oktober
Wuchshöhe: 5 bis 30 cm
Pflanzentyp: einjährige oder zweijährige Sommerblumen
Standort: Halbschatten und Sonne, trockener bis frischer Boden
Vorkommen: in Deutschland, Österreich und der Schweiz in höheren Lagen bis etwa 2.600 m ü. M. (Magerrasen, Trockenrasen, Felsfluren, Schafweiden, Wiesen)
Bestäubung: Nektarabgabe an langrüsselige Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
Sonstiges: die Blütenkronröhre der geschützten Alpenblume ist durch ein Netz für hineinkriechende Insekten verschlossen
Foto: Deutscher Enzian (Gentianella germanica) mit Stieltellerblüten im Spätsommer (Anfang September) *
Kornrade (Agrostemma githago), auch Ackerrade, Kornnelke
Blütenfarbe: dunkel-violette Tellerblüten
Blütezeit: Juni bis August
Wuchshöhe: 60 bis 100 cm
Pflanzentyp: einjährige Sommerblumen
Standort: Sonne bis Halbschatten, trockener bis frischer Boden
Vorkommen: in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Brachflächen, Ödland, Schuttplätzen
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Tagfalter
Sonstiges: früher ein stark giftiges Ackerunkraut in Getreide-Feldern, geschützte Giftpflanze
Foto: Gewöhnliche Kornrade (Agrostemma githago) im Frühsommer (Ende Juni) *
Foto: Gewöhnliche Kornrade/Ackerrade (Agrostemma githago), auch Kornnelke, Ende Juni *
Weiße Lichtnelke (Silene latifolia subsp. alba), auch Weiße Nachtnelke
Blütenfarbe: weiße Tellerblüten
Blütezeit: Juni bis September
Wuchshöhe: groß, bis 100 cm hoch
Pflanzentyp: zweijährige Sommerblumen
Standort: Sonne, mäßig trockener bis frischer Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Acker-/Wegesrand, Unkrautflure, Schuttplatz
Bestäubung: durch Nachtfalter
Sonstiges: stark süßlich duftend, gut für Kübel auf der Terrasse oder Blumenbeet im Garten geeignet
Bild: Weiße Lichtnelke/Weißes Leimkraut (Silene latifolia ssp. alba) mit Stieltellerblüte im Sommer (Anfang Juli)
Gewöhnliche/Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis)
Blütenfarbe: gelb
Blütezeit: Juni bis September
Wuchshöhe: 100 bis 200 cm
Pflanzentyp: zweijährige, winterharte Sommerblumen
Standort: trocken und sonnig, Wegesrand, Kiesgruben, Steinbrüche, Schotterflächen, entlang von Bahnschienen (Eisenbahnpflanze), Charakterart einer Natternkopf-Steinklee-Gesellschaft (Echio-Melilotetum)
Vorkommen: einheimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: überwiegend durch Nachtfalter
Sonstiges: süßlicher Duft, Heilkraut, als Kübelpflanze und Topfpflanze auf Balkon und Terrasse geeignet
Bild: Gewöhnliche/Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) im Sommer (Ende Juli)
Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum), auch Kartäusernelke
Blütenfarbe: magenta bis purpur-rote Tellerblüten
Blütezeit: Juni bis September
Wuchshöhe: 20 bis 50 cm
Pflanzentyp: mehrjährige, winterharte Sommerblumen (Stauden)
Standort: sonnig, trockener Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Böschungen, Heiden, Trockenrasen, Wälder
Bestäubung: durch Tagfalter
Sonstiges: für Steingarten, Duftgarten, Schmetterlingsgarten geeignet, wildwachsend unter Naturschutz
Bild: Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum) im Sommer (Anfang Juli) *
Gemeine/Gewöhnliche Ochsenzunge (Anchusa officinalis)
Blütenfarbe: karminrote wechselnd nach dunkel-violette Tellerblüten
Blütezeit: Juni bis September
Wuchshöhe: 30 bis 100 cm
Pflanzentyp: zweijährige oder mehrjährige Sommerblumen
Standort: Sonne, trockener und frischer Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Acker-/Wegesrand, Brachland, Hecken, Heiden, Schuttplätze, Weiden
Bestäubung: durch Bienen und Schmetterlinge
Foto: Gewöhnliche/Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis) im Sommer (Anfang Juli) *
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Winterblüher
Folgende Blumenarten mit Stieltellerblüten wachsen im Winter als Winterblumen:
Stängellose/Schaftlose Schlüsselblume (Primula vulgaris), auch Erd-Primel
Blütenfarbe: gelbe Tellerblüten, es gibt zahlreiche Sorten zu kaufen 2
Blütezeit: ab Ende Februar/Anfang März bis April
Wuchshöhe: klein, 5 bis 10 cm hoch
Pflanzentyp: mehrjährige, winterharte Winterblumen (Stauden)
Standort: Halbschatten, frischer bis mäßig feuchter Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Bachläufe, Gebüsche, Obstbaum-Gärten, lichte Laubbaumwälder
Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
Sonstiges: für den Friedhof und Steingarten als Trauerblumen geeignet, wildwachsend unter Naturschutz
Foto: Schaftlose Schlüsselblume (Primula vulgaris) neben einem Frühlings-Krokus (Crocus vernus) im Spätwinter (Anfang März)
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Weitere Pflanzen
Stieltellerblumen als Blütenform kommen auch bei anderen Pflanzen wie Kräutern, Gemüsepflanzen und Sträuchern vor, die definitionsgemäß in diesem Lexikon nicht zu den Blumen zählen.
Gemüsepflanzen
Folgende Gemüsepflanzen bilden Tellerblüten aus:
Echter Meerkohl (Crambe maritima)
Blütenfarbe: weiß
Blütezeit: Mai bis Juli
Wuchshöhe: 30 bis 80 cm
Pflanzentyp: winterharte Stauden
Standort: Sonne, trockener bis frischer Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch Schmetterlinge und andere Insekten
Sonstiges: Verwendung als Steingartenpflanze, Wildgemüse, Salat und Ziergemüse, unter Naturschutz
Foto: Blühender Küsten-Meerkohl (Crambe maritima) im Sommer (Anfang Juli)
Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
Blütenfarbe: rosa, weiße Tellerblüten
Blütezeit: April bis Juni
Wuchshöhe: 30 bis 50 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne bis Halbschatten, feuchter Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Fettwiesen, Feuchtwiesen, Sümpfe, Gewässerrand, Teichrand
Bestäubung: durch Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen
Sonstiges: die Wiesenblumen finden Verwendung als Wildgemüse (Wildsalat) und Wildkräuter
Foto: Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) im Frühling (Anfang April)
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Kräuterpflanzen
Folgende Kräuterpflanzen bilden Tellerblüten aus:
Geflecktes/Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
Blütenfarbe: rosa-rote Tellerblüten
Blütezeit: Februar bis April
Wuchshöhe: 60 bis 100 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne, frischer Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Flussufer, Unkrautflure, Schuttplätze, Wege
Bestäubung: durch Schmetterlinge (besonders Nachtfalter), Bienen und Schwebfliegen
Sonstiges: stark blumig-süßlich duftende Pflanze, für Blumenbeet im Garten und als Kübelpflanze auf der Terrasse geeignet, schwach giftige Heilkräuter
Foto: Geflecktes/Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) im Frühling (Ende März)
Echtes/Gewöhnliches Seifenkraut (Saponaria officinalis), auch Seifenwurz
Blütenfarbe: weiß-rosa Tellerblüten
Blütezeit: Dauerblüher von Juli bis Oktober
Wuchshöhe: 50 bis 80 cm
Pflanzentyp: mehrjährig, winterharte Stauden
Standort: Sonne, frischer Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Flussufer, Unkrautflure, Schuttplätze, Wege
Bestäubung: durch Schmetterlinge (besonders Nachtfalter), Bienen und Schwebfliegen
Sonstiges: stark blumig-süßlich duftende Duftpflanze, für Blumenbeet im Garten und als Kübelpflanze auf der Terrasse geeignet, schwach giftige Heilpflanze
Bild: Echtes/Gewöhnliches Seifenkraut (Saponaria officinalis) im Sommer (Mitte Juli), auch Seifenwurz
Echtes Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea)
Blütenfarbe: rosa bis hell-rote Tellerblüten
Blütezeit: Juni bis September
Wuchshöhe: 20 bis 50 cm
Pflanzentyp: einjährig oder zweijährig, winterhart bis etwa -10 Grad
Standort: Sonne, mäßig trockener bis frischer Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Gehölzerand, lichte Wälder, Wiesen
Bestäubung: durch Bienen, Falter, Fliegen und Käfer
Sonstiges: Verwendung als Arzneipflanze und Blättertee, Heilpflanze des Jahres 2004
Foto: Echtes Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) im Sommer (Anfang Juli)
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Sträucher
Folgende Laubsträucher bilden Tellerblüten aus:
Echter Seidelbast (Daphne mezereum)
Blütenfarbe: rosa oder purpur-rote Tellerblüten
Blütezeit: Februar bis April
Wuchshöhe: 60 bis 100 cm (Zwergstrauch)
Pflanzentyp: winterharter, sommergrüner Laubstrauch
Standort: halbschattig bis schattig, frischer bis feuchter Boden
Verbreitung: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Bestäubung: durch langrüsselige Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
Sonstiges: Giftstrauch mit sehr giftigen Pflanzengiftstoffen, stark blumig-süßlich duftender Duftstrauch
Verwendung: als Blütenhecke oder Dufthecke, wächst auch wild in der Natur als Wildstrauch
Bild: Echter Seidelbast (Daphne mezereum) im Frühling (Ende März)
Herbst-Seidelbast (Daphne gnidium)
Blütenfarbe: weiße Tellerblüten
Blütezeit: Juni bis Oktober
Wuchshöhe: bis 200 cm (Kleinstrauch)
Pflanzentyp: nicht winterharter, immergrüner Laubstrauch
Standort: Halbschatten bis Sonne, trockener bis frischer Boden
Verbreitung: nicht einheimisch, Vorkommen im Mittelmeerraum
Bestäubung: durch Hummeln, Wespen und Schmetterlinge
Sonstiges: Giftpflanze mit sehr giftigen Pflanzengiftstoffen, nach Tee duftender Wild- und Blütenstrauch
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