Attraktionen der Pflanzenwelt in Ostwürttemberg
 

Die folgenden Kapitel enthalten in Kürze Attraktionen, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten der Pflanzenwelt (Flora) in Ostwürttemberg für Pflanzen-Interessierte und Gärtner (Hobbygärtner, Landschaftsgärtner).

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Naturdenkmale in Lorch
    1. Einzelschöpfungen (Bäume)
    2. Flächen bis fünf Hektar
  2. Naturschutzgebiete
    1. Landkreis Heidenheim
    2. Ostalbkreis
  3. Verwaltungsgliederung

Naturdenkmale in Lorch

Die Stadt Lorch liegt im Ostalbkreis im oberen Remstal im Tal der Rems, ein Nebenfluss des Neckars, zwischen Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, der Schwäbischen Alb und dem Schwäbisch-Fränkischen Wald.

Von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe wurden insgesamt 30 geschützte Naturdenkmale auf dem Gebiet von Lorch ausgewiesen.

Dabei handelt es sich um 11 Einzelgebilde-Naturdenkmale (END) und 19 flächenhafte Naturdenkmale (FND).

Einzelschöpfungen (Bäume)

Bei den Einzelschöpfungen der Natur bzw. Einzelgebilde-Naturdenkmalen (END) in Lorch handelt es sich um mehrere seltene Bäume und Baum-Gruppen in verschiedenen Waldarten.

Diese seltenen Nadelbäume und Laubbäume wurden in nachfolgende Einzelgebilde unterteilt:

 

  • Vier Eichen (am Eberrainweg, beim Schweizerhof, beim Signal Pferchgarten, Stieleiche in Lorch) und ein kleiner Eichenwald (Eichenrain auf der Vorderen Halde)

  • Zwei Linden (Hoflinde beim Ziegelhof, Linde im Staffelgehren)

  • Eine Roßkastanie (Roßkastanie im Pfarrgarten Lorch)

  • Eine Weide (Silberweide im Gewann Gairen)

  • Ein Ahornbaum (Zuckerahorn im Wetzkämmerle)

  • Acht Riesenmammutbäume (Wellingtonien) im Nordwesten des Waldes beim Klosters

 

Hinweis:

 

Die immergrünen Riesenmammutbäume (Sequoiadendron giganteum) stammen ursprünglich aus der sog. Wilhelma-Saat vom Zierpflanzenbau des Zoologisch-Botanischen Gartens der Wilhelma in Stuttgart.

König Wilhelm I. von Württemberg (1781 - 1864) beauftragte Gärtner im hofeigenen Garten- und Landschaftsbau der Wilhelma tausende Riesenmammutbäume zu pflanzen, die in den Forstdirektionen verteilt wurden.

50 einjährige Setzlinge dieser Wilhelma-Saat wurden im Jahr 1866 an das ehemalige in Lorch ansässige Forstamt Welzheim geschickt, von denen heute acht Riesenmammutbäume erhalten sind.

Etwa 200 Exemplare dieser Koniferen der Wilhelma-Saat sind heute insgesamt in Baden-Württemberg erhalten wie z.B. auf dem Wanderweg “Qualitätsweg Burgruine Albeck" oder im Parkbereich der Wilhelma in Stuttgart.

 

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Flächen bis fünf Hektar

Die 19 flächenhaften Naturdenkmale (FND) bis zu einer Größe von fünf Hektar in Lorch geniessen gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz einen besonderer Schutz.

Sei es aus wissenschaftlichen, landeskundlichen oder naturgeschichtlichen Gründen oder wegen ihrer Eigenart, Seltenheit oder Schönheit.

 

  • Auefläche an der Rems

  • Auwaldgebiet links der Rems

  • Bachverlauf des Walkersbachs im Gewann Bankert

  • Baggersee bei der Waldhäuser Mühle

  • Baum-Bestand am Klostereingang

  • Eberhardt-Ludwig-Stein

  • Ehemaliger Steinbruch nördlicher Hollenhof

  • Ehemaliges Bett des Beutenbachs

  • Ehemaliges Remsbett mit Ufer-Gehölz

  • Eichen-Allee im Schweizerbachtal

  • Eichen-Gruppe auf dem Klosterberg

  • Eichen-Wäldchen beim Römerturm

  • Feuchtgebiet im Schweizerbachtal

  • Flurgehölz an der Kreisgrenze

  • Forchengruppe und Alte Göppinger Straße

  • Schelmenklinge

  • Schillergrotte u. Höhlenwasserfall

  • Vogelschutzgehölz Tobel

  • Buche und Wasserfall im Haselhölzle

 

 

Hinweis:

 

Flächenhafte Naturdenkmale kommen in der Natur ferner auf folgende Art und Weise vor:

 

 

Die flächenhaften Naturdenkmale liefern viele botanische Anregungen und Ideen für eine naturnahe Gartengestaltung für Hobby-Gärtner, Landschaftsgärtner, Gartenarchitekten oder Landschaftsarchitekten.

 

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Naturschutzgebiete

In der Region Ostwürttemberg gibt es Landkreis Heidenheim 15 und im Landkreis Ostalbkreis 42 ausgewiesene Naturschutzgebiete, die zwischen 1967 und 2017 entstanden sind.

Landkreis Heidenheim

Im Landkreis Heidenheim wurden vom Regierungspräsidium Stuttgart folgende 15 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von knapp 1.200 ha ausgewiesen:

 

  • Brünneleswiesen

  • Buchhalde-Neresheimer Tal

  • Bullenberg-Dudelberg-Stockhau

  • Eselsburger Tal

  • Fliegenberg-Kahlhof

  • Griesbuckellandschaft Demmingen

  • Kürnberg

  • Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg

  • Märtelesberg

  • Ravensburg

  • Steinbruch Steinweiler

  • Steinbruchterrassen im Egautal

  • Steinheimer Becken

  • Wental mit Seitentälern und Feldinsel Klösterle

  • Zwing

 

 

Hinweise:

 

Das Naturschutzgebiet Hülbe am Märtelesberg ist das kleinste Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg.

Es befindet sich in einem Fichten-Wald in der Gemeinde Steinheim am Albuch im Nordosten der angrenzenden Gemeinde Böhmenkirch (Landkreis Göppingen, Region Stuttgart).

Zur besonders geschützten Vegetation zählen Sporenpflanzen und Kryptogame, deren Vermehrung im Vergleich zu Gefäßpflanzen bzw. Samenpflanzen (Bedecktsamer, Nacktsamer) nicht durch Blüten oder eine Samen-Bestäubung erfolgt.

Hierzu zählen für die Schwäbische Alb eher untypische Algen, Bärlapppflanzen, Farne, Flechten, Pilze und insbesondere eine Moos-Flora mit seltenen Moospflanzen wie mehreren Torfmoos-Arten (Sphagnum).

 

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Ostalbkreis

Im Ostalbkreis wurden vom Regierungspräsidium Stuttgart folgende 42 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von etwa 1.900 ha ausgewiesen:

 

  • Auweiher

  • Bargauer Horn

  • Beiberg-Buchberg

  • Bergrutschung Tannenwald

  • Birkenweiher mit Ober- und Unterholzweiher

  • Blasienberg

  • Breitweiher mit Hilsenweiher

  • Dellenhäule

  • Dossinger Tal

  • Ellwanger Schloßweiher und Umgebung

  • Goldberg

  • Goldshöfer Sande

  • Gromberger Heide

  • Ipf

  • Kaltes Feld (Hornberg, Galgenberg, Eierberg)

  • Kapf bei Trochtelfingen

  • Leintal zwischen Leinecksee und Leinhäusle

  • Lindenfeld

  • Lorcher Baggerseen

  • Muckental

  • Orbachtal mit Streuwiesen

  • Rauhe Wiese

  • Riegelberg

  • Rosenstein

  • Rot- und Seebachtal

  • Schechinger Weiher

  • Scheuelberg

  • Schlossberg mit Ruine Flochberg

  • Schlucht des Großen Wimbachs

  • Stausee Stockmühle

  • Steinbruchterrassen im Egautal

  • Streuwiese bei Rötenbach

  • Tal der Blinden Rot

  • Tierstein mit Hangwald und Egerquelle

  • Tonnenberg, Käsbühl, Karkstein

  • Volkmarsberg

  • Vorbecken Buch

  • Weiherkette beim Spitalhof

  • Weiherwiesen

  • Wental mit Seitentälern und Feldinsel Klösterle

  • Wiesentäler bei der Menzlesmühle

  • Zwing

 

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Verwaltungsgliederung

In der Region Ostwürttemberg gibt es die folgenden Landkreise mit einer Liste der jeweils größten Gemeinden, Orte und Städte:

 

Landkreis Heidenheim

  • Gerstetten

  • Giengen an der Brenz

  • Heidenheim an der Brenz (Landratsamt)

  • Herbrechtingen

  • Königsbronn

  • Nattheim

  • Niederstotzingen

  • Sontheim an der Brenz

  • Steinheim am Albuch

Ostalbkreis

  • Aalen

  • Abtsgmünd

  • Bopfingen

  • Ellwangen (Jagst)

  • Essingen (Württemberg)

  • Heubach

  • Hüttlingen (Württemberg)

  • Lauchheim

  • Lorch

  • Mutlangen

  • Neresheim

  • Oberkochen

  • Schwäbisch Gmünd

  • Waldstetten (Ostalbkreis)

  • Westhausen (Württemberg)

 

Die Region Ostwürttemberg mit dem Verwaltungssitz Schwäbisch Gmünd ist einer der kleinsten Landkreise in Baden-Württemberg und gehört zum Regierungsbezirk Stuttgart.

 

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