Fahnenblumen mit Schmetterlingsblüten

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Arten, Sorten, Beispiele
    1. Frühlingsblüher
    2. Sommerblüher
  3. Bäume und Sträucher mit Fahnenblüten

Definition

Was sind Fahnenblumen? Was sind Schmetterlingsblüten? Diese Blumentypen finden sich in der Botanik v.a. bei den Schmetterlingsblütlern (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler/Leguminosen (Fabaceae).

Die Begriffe Fahnenblumen und Schmetterlingsblüten finden synonym Verwendung und sind nicht zu verwechseln mit sog. Schmetterlingsblumen, d.h. Blumen, die sich auf Schmetterlinge als Bestäuber spezialisiert haben.

Bei der Blütengestalt der Schmetterlingsblüten werden die Blütenblätter (Kronblätter) nach ihrer Erscheinung und Funktion in Fahne, Flügel und Schiffchen unterteilt:

  • Die Fahne (Vexillum) besteht aus dem mittleren, oberen und vergrößerten Kronblatt, das meist nach oben und innen zur Sprossachse hin gerichtet ist und Insekten anlocken soll.
  • Das Schiffchen (Carina) besteht aus den beiden unteren Kronblättern, die entweder zusammen gewachsen oder verklebt sind und den Griffel und die Staubblätter verbergen.
  • Die Flügel (Alae) an beiden Seiten des Schiffchens bestehen aus den beiden seitlichen Kronblättern, umhüllen das Schiffchen und werden von der Fahne überlappt.

Die Flügel geben den Schmetterlingsblüten eine Form, die an Schmetterlinge erinnert. Das Schiffchen und die Flügel sind meistens durch einen Falz verbunden, wodurch ein Landeplatz für Insekten zur Bestäubung entsteht.

Wenn Insekten wie Bienen und Hummeln auf dem Landeplatz landen und diese mit ihrem Gewicht herunterdrücken, dann treten der Griffel und die Staubgefäße heraus.

Schmetterlingsblüten haben verschiedene Mechanismen entwickelt, wie sie ihren Besuchern Blütenstaub verabreichen und von diesen bestäubt werden:

  • Bürstenmechanismus: die Pollen werden auf einen bürstenartigen Griffel unterhalb der Blütennarbe entleert und während das Schiffchen hochklappt auf die Insektenbesucher übertragen.
  • Explosionsmechanismus: die Staubblätter mit den Pollen schnellen explosionsartig aus dem Schiffchen hervor, berühren die Insektenbesucher und kehren nicht wieder ins Schiffchen zurück, weshalb eine Bestäubung nur einmal stattfindet.
  • Klappmechanismus: das Schiffchen klappt nach unten, die Staubblätter treten hervor, übertragen die Pollen auf die Insektenbesucher und kehren anschließend wieder ins Schiffchen zurück.
  • Pumpmechanismus: die Pollen werden durch verdickte Staubblätter aus der Spitze vom Schiffchen in Portionen auf die Insektenbesucher gepumpt und als zusätzliches Angebot auch auf die Blütennarbe.

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Arten, Sorten, Beispiele

Nachfolgend eine Übersicht typischer Fahnenblumen nach Jahreszeiten im Garten und in freier Natur (Wald, Wiese), die in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, mehrjährig und winterfest sind.

Ergänzend wird zu diesen Blumen mit Schmetterlingsblüten deren Blütezeit, Blütenfarbe, bevorzugter Standort (sonnig, halbschattig, schattig), Wuchshöhe und Vorkommen angegeben.

Frühlingsblüher

Folgende Arten von Fahnenblumen mit Schmetterlingsblüten wachsen im Frühling als Frühjahrsblumen:

Gewöhnlicher/Gemeiner Hornklee (Lotus corniculatus), auch Schotenklee (Schweiz)

Blütenfarbe: gelbe Schmetterlingsblüten

Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis September

Wuchshöhe: 10 bis 30 cm

Pflanzentyp: mehrjährige, winterharte, immergrüne Frühlingsblumen (Stauden), Hülsenfrüchtler

Standort: Sonne, trockener Boden

Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und Schmetterlinge

Sonstiges: das essbare Wildkraut besiedelt Gebüsch, Halbtrockenrasen, Kies-/Steingärten, Waldränder, Kiefern-Wälder, Wiesen 1

Leuchtend gelbe Schmetterlingsblüten mit Schiffchen und Flügeln von einem Gemeinen / Gewöhnlichen Hornklee, botanischer Name Lotus corniculatus, auf einer Wiese
Foto: Gewöhnlicher/Gemeiner Hornklee (Lotus corniculatus) im Frühling (Mitte Mai) auf einer Wiese

Gewöhnlicher Hufeisenklee (Hippocrepis comosa)

Blütenfarbe: gelb

Blütezeit: Mai bis Juli

Wuchshöhe: 10 bis 20 cm

Pflanzentyp: mehrjährige, wintergrüne, winterharte Frühlingsblumen (Stauden), Hülsenfrüchtler

Standort: Sonne bis Halbschatten, trockener bis frischer Boden (z.B. in lichten Kiefernwäldern)

Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

Sonstiges: die Alpenblumen sind beliebte Futterpflanzen auf mageren Bergweiden bei Schafen, besiedeln Halbtrockenrasen und Trockenrasen, Böschungen, Wege und Steingärten

Gelbe Blüten mit Flügeln und Schiffchen von einem Gewöhnlichen Hufeisenklee, botanischer Name Hippocrepis comosa
Bild: Gewöhnlicher Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) im Frühling (Mitte Mai) auf einer Alpen-Wiese

Garten-/Stauden-Lupine (Lupinus polyphyllus), auch Vielblättrige Lupine

Blütenfarbe: blaue, gelbe, lila, purpurne, rosa, violette, weiße und mehrfarbige Schmetterlingsblüten

Blütezeit: Dauerblüher von Mai bis August

Wuchshöhe: 50 bis 120 cm

Pflanzentyp: mehrjährige, winterharte Frühlingsblumen (Stauden), Hülsenfrüchtler

Standort: Sonne bis Halbschatten, trocken bis frisch

Vorkommen: nicht einheimisch, z.T. in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwildert (Neophyt)

Bestäubung: durch Hummeln und Bienen

Sonstiges: besiedelt Böschungen, Waldränder, Waldlichtungen, Bergwiesen, enthält starke Pflanzengifte

Blass-lila blühende Vielblättrige Lupine, auch Stauden-Lupine, mit creme-weißer Blüten-Krone, botanischer Name Lupinus polyphyllus, auf einer Wiese
Foto: Stauden-Lupine (Lupinus polyphyllus), auch Vielblättrige Lupine, Anfang Juni auf einer Wiese

Rotklee/Wiesenklee (Trifolium pratense)

Blüten-Farbe: violette oder hell-rote Schmetterlingsblüten

Blütezeit: Dauerblüher von April bis Oktober

Wuchshöhe: 10 bis 50 cm

Pflanzentyp: mehrjährige, immergrüne, winterharte Frühlingsblumen (Stauden), Hülsenfrüchtler

Standort: Sonne bis Halbschatten, mäßig feucht

Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: überwiegend durch Hummeln, Bienen können nur Pollen sammeln

Sonstiges: besiedelt Fettwiesen, Fettweiden, Glatthafer-Wiesen, Felder, Heckensträucher, Wald- und Wegrand

Violette Blüte mit Flügel und Schiffchen von einem Rotklee (Wiesenklee), botanischer Name Trifolium pratense, auf einer Garten-Wiese
Foto: Rotklee/Wiesenklee (Trifolium pratense) im Frühling (Ende April) auf einer Wiese

Sichelklee (Medicago sativa subsp. falcata), auch Gelbe Luzerne

Blütenfarbe: gelbe Schmetterlingsblüten

Blütezeit: Dauerblüher von Ende Mai bis Oktober

Wuchshöhe: 20 bis 60 cm

Pflanzentyp: mehrjährige, immergrüne, winterharte Frühlingsblumen (Stauden), Hülsenfrüchtler

Standort: Sonne, trockener Boden

Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Schmetterlinge

Sonstiges: als Beet-/Steingartenpflanze geeignet, besiedelt Gehölze-/Wald-Rand, Böschungen, Halbtrockenrasen

Gelbe Blüten mit Flügeln und Schiffchen von einem Sichelklee (Gelbe Luzerne), botanischer Name Medicago sativa subsp. falcata, auf einer Wiese
Foto: Sichelklee/Gelbe Luzerne (Medicago sativa subsp. falcata) im Frühjahr (Mitte Mai)

Eine weitere Fahnenblume ist die im Frühling (Mai bis Juli) blühende Saat- oder Futter-Esparsette (Onobrychis viciifolia) mit einer Schmetterlingsblüte und Klappmechanismus für Bestäuber wie Bienen.

Die Esparsette wird allerdings nicht als Zierpflanze im Garten verwendet, sondern als Futterpflanze für Pferde angebaut, weshalb sie im Gartenlexikon nicht näher beschrieben wird.

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Sommerblüher

Folgende Arten von Fahnenblumen mit Schmetterlingsblüten wachsen im Sommer als Sommerblumen:

Bastard-Luzerne (Medicago x varia), auch Bastard-Schneckenklee, Alfalfa

Blütenfarbe: blaue, gelbe, grüne, purpurne, rosa oder violette Schmetterlingsblüten

Blütezeit: Juni bis August

Wuchshöhe: 30 bis 80 cm

Pflanzentyp: mehrjährige, immergrüne, winterharte Sommerblumen (Stauden), Hülsenfrüchtler

Standort: Sonne, trocken bis frisch

Vorkommen: Hybride aus Sichelklee (Medicago falcata) und Luzerne (Medicago sativa), in Europa verwildert

Bestäubung: durch Bienen

Sonstiges: besiedelt Böschungen, Halbtrockenrasen, Wege und Wiesen, Futterpflanze, die verwildert und der Bodenverbesserung dient, weil sie diesen mit Stickstoff anreichert

Blass-violette und blass-blaue Blüten mit Flügeln und Schiffchen einer Bastard-Luzerne, auch Bastard-Schneckenklee, botanischer Name Medicago x varia, in einem Garten-Beet
Foto: Bastard-Luzerne/Bastard-Schneckenklee (Medicago x varia) im Sommer (Mitte Juli)

Breitblättrige Platterbse (Lathyrus latifolius): auch Staudenwicke, Wicke

Blütenfarbe: blass-rosa oder purpur-rosa Schmetterlingsblüten

Blütezeit: Mitte Juni bis August

Wuchsgröße: 50 bis 200 cm

Pflanzentyp: mehrjährige, winterharte Kletterpflanze (Stauden) und Hülsenfrüchtler

Standort: Halbschatten bis Sonne, regelmäßiger Wasser-Bedarf

Vorkommen: nicht heimisch, in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwildert

Bestäubung: durch Bienen und Schmetterlinge

Rosa-violette Schmetterlingsblüten einer Breitblättrigen Platterbse (Staudenwicke, Wicke), botanischer Name Lathyrus latifolius, in einem Garten
Foto: Staudenwicke/Wicke / Breitblättrige Platterbse (Lathyrus latifolius) im Sommer (Anfang August)

Duftende Platterbse (Lathyrus odoratus), auch Duftwicke/Edelwicke

Blütenfarbe: purpurfarbene, rosa, violette oder weiße Schmetterlingsblüten

Blütezeit: Juni bis September

Wuchshöhe: 50 bis 160 cm

Pflanzentyp: einjährige Kletterpflanze, Hülsenfrüchtler

Standort: Sonne bis Halbschatten, mässig feuchter Boden im Garten (Duftgarten)

Vorkommen: nicht heimisch

Bestäubung: durch Hummeln und Wildbienen

Sonstiges: stark duftende Schnittblumen im Sommer, als Duftpflanze in der Gartengestaltung geeignet

Rosa-violette Schmetterlingsblüte einer Duftenden Platterbse, botanischer Name Lathyrus odoratus, auch Duftwicke, Edelwicke oder Gartenwicke genannt, in einer Wiese
Foto: Duftwicke/Gartenwicke/Duftende Platterbse (Lathyrus odoratus) im Frühsommer (Ende Juni)

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Bäume und Sträucher mit Fahnenblüten

Auch Bäume und Sträucher können Fahnenblumen bilden, die definitionsgemäß keine Blumen sind, weil sie verholzen. Nachfolgend eine Liste von Laubbaum- und Laubstrauch-Arten mit fahnenförmigen Blüten, die zur Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) zählen:

Besenginster (Cytisus scoparius), auch Besenstrauch

Blütenfarbe: gelb

Blütezeit: Mai bis Juni

Wuchshöhe: 150 bis 200 cm

Pflanzentyp: sommergrüner Kleinstrauch, selten auch ein Kleinbaum (bis 3 m hoch)

Standort: Sonne, mäßig trockener bis feuchter Boden

Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und überwiegend durch Hummeln

Sonstiges: besiedelt Böschungen, Wegränder, Wald-Ränder und Weiden, Heilpflanze mit Pflanzengiftstoffen, Zierstrauch im Garten, Schmetterlingsblüten mit Explosionsmechanismus

Gelbe, geöffnete / aufgeklappte Blüte (Schmetterlingsblüte) mit Schiffchen und Flügeln mit hervor getretenen Staubfäden von einem Besenginster (Besenstrauch), botanischer Name Cytisus scoparius, in einem Garten
Foto: Aufgeklappte Blüte nach der Bestäubung von einem Besenginster (Cytisus scoparius) im Frühling (Mitte Mai)

Behaarter Ginster (Genista pilosa), auch Sand-Ginster

Blütenfarbe: gold-gelb

Blütezeit: Mai bis Juli

Wuchshöhe: bis 30 cm

Pflanzentyp: sommergrüner, langsam wachsender Wildstrauch

Standort: Sonne bis Halbschatten, frisch bis feucht

Vorkommen: auf Magerwiesen und in lichten Wäldern in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und Hummeln

Sonstiges: Giftstrauch, Schmetterlingsblüten mit Klappmechanismus

Honig-gelbe Blüten mit Flügeln und Schiffchen mit der Form von Schmetterlingsblüten von einem Behaarten Ginster, auch Sand-Ginster, botanischer Name Genista pilosa
Foto: Sand-Ginster (Genista pilosa), auch Behaarter Ginster, im Frühling (Mitte Mai)

Färber-Ginster (Genista tinctoria)

Blütenfarbe: gold-gelb

Blütezeit: Mai bis August

Wuchshöhe: 60 bis 100 cm

Pflanzentyp: sommergrüner Halbstrauch

Standort: Sonne bis Halbschatten, trocken-sandiger Boden in Heide-/Steingärten und Trockenrasen

Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen, Hummeln, Fliegen, Käfer, Mücken und Schmetterlinge

Sonstiges: besiedelt lichte Eichen-/Kiefern-Wälder, Blütenstrauch oder Blütenhecke in der Gartengestaltung, Arzneipflanze und Giftpflanze, Schmetterlingsblüten mit Klappmechanismus

Gelbe Blüten mit Flügeln und Schiffchen von einem Färber-Ginster, botanischer Name Genista tinctoria, mit der Form von Schmetterlingsblüten
Foto: Färber-Ginster (Genista tinctoria) im Frühjahr (Ende Mai)

Gemeiner/Gewöhnlicher Goldregen (Laburnum anagyroides)

Blütenfarbe: gelb

Blütezeit: April bis Juni

Wuchshöhe: 5 bis 7 m

Pflanzentyp: sommergrüner Großstrauch oder Kleinbaum

Standort: Sonne bis Halbschatten, trocken

Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und Käfer

Sonstiges: besiedelt lichte Buchen-/Eichen-/Kiefern-Wälder, Zierpflanze im Garten, Giftstrauch oder Giftbaum, Schmetterlingsblüten mit Klappmechanismus

Gelb blühender Gemeiner / Gewöhnlicher Goldregen mit Flügeln und Schiffchen, botanischer Name Laburnum anagyroides, mit der Form von Schmetterlingsblüten
Foto: Gemeiner/Gewöhnlicher Goldregen (Laburnum anagyroides) im Frühling (Ende April)

Zwergginster (Chamaecytisus)

Blütenfarbe: gelb

Blütezeit: April bis Mai (Juni)

Wuchshöhe: bis 60 cm

Pflanzentyp: sommergrüner Zwergstrauch

Standort: Sonne, trockener Boden im Garten und Steingarten

Vorkommen: heimisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bestäubung: durch Bienen und Hummeln

Sonstiges: besiedelt Böschungen, Gebüsche, Heiden, Halbtrockenrasen, Trockenrasen, Eichen-/Föhren-Wälder, giftige Sträucher, Schmetterlingsblüten mit Klapp-Mechanismus

Gelbe Schmetterlingsblüten von einem Rauhaarigen Zwergginster, botanischer Name Chamaecytisus hirsutus
Foto: Rauhaariger Zwergginster (Chamaecytisus hirsutus) im Frühjahr (Ende April)

Hinweis:

In der Gartengestaltung findet der Besenginster Verwendung zum Anlegen von Schmetterlingshecken in einem Schmetterlingsgarten, in dem sich möglichst viele einheimische Falter und Schmetterlinge im Garten ansiedeln.

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[1] Der Hornklee ist eine kennzeichnende Pflanzenart einer Salbei-Glatthaferwiese (Salvio arrhenatheretum), bei der es sich um eine nährstoffarme Form einer Typischen Glatthaferwiese mit einer größeren Vielfalt von Blütenfarben und Blumenformen wie den Schmetterlingsblüten handelt.