Tipps zur Pflanzenwelt in Unterfranken
 

Die nachfolgenden Kapitel enthalten Attraktionen, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten der Pflanzenwelt (Flora) in Unterfranken für Pflanzen-Interessierte und Gärtner (Hobbygärtner, Landschaftsgärtner).

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Japanische Gärten
    1. Ohmi-no-niwa-Garten
    2. Garten am Kranenkai
  2. Gelände LGS Würzburg 1990
  3. Parks und Englische Gärten
  4. Baum-Welt
  5. Verwaltungsgliederung
    1. Kreisfreie Städte
    2. Landkreise
  6. Die größten Orte

Japanische Gärten

In Würzburg gibt es zwei Japanische Gärten bzw. Zen-Gärten, die im folgenden kurz vorgestellt werden:

Ohmi-no-niwa-Garten

Im Zuge der Städte-Gemeinschaft mit der japanischen Stadt Ötsu wurde zur Landesgartenschau 1990 in Würzburg ein Japanischer Garten bzw. Zengarten errichtet.

Der 14 ha grosse Japan-Garten wurde vom japanischen Landschaftsarchitekten und Gartenarchitekten Professor Shiro Nakane angelegt wegen der seit 1979 bestehenden Städtepartnerschaft von Würzburg und Ötsu.

Diese geht auf den Japan- und Naturforscher, Arzt und Botaniker Philipp Franz von Siebold (1796 - 1866) aus Würzburg zurück, der von 1823 bis 1829 und von 1859 bis 1862 in Japan lebte.

In Erinnerung an seine Verdienste wurde im Ohmi-no-niwa-Garten der sog. Siebold-Garten angelegt mit Pflanzen, die Philipp Franz von Siebold auf seinen Forschungsreisen in Asien erforschte und nach Europa mitbrachte.

Der Name "Ohmi-no-niwa" des Japanischen Gartens geht auf den früheren Namen "Ohmi" der japanischen Präfektur Shiga zurück und der Japanische Garten selbst ist eine Miniatur-Darstellung der Landschaft um die Partnerstadt Ötsu:

So stilisiert der kleine Teich den Biwa-See, den größten Binnensee Japans an dem die Stadt Ötsu liegt, und Findlinge aus Granit aus dem Fichtelgebirge symbolisieren die Berge, welche die Stadt Ötsu umgeben.

 

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Garten am Kranenkai

Auch der Japanische Garten am Kranenkai bzw. auf der Kranenbastion am Ufer des Mains wurde vom japanischen Gartenarchitekten und Landschaftsarchitekten Professor Shiro Nakane gestaltet.

Ursprünglich errichtet er den Japangarten im Jahr 1981 im Rahmen von einem Geschenk der japanischen Partnerstadt Otsu und legte diesen im Jahr 1990 neu an, nachdem der bisherige Japangarten Baumaßnahmen am Kranenkai weichen musste.

Die Besucher erwarten im 150 Quadratmeter großen Japanischen Garten exotische Ahornbäume wie den Fächerahorn oder Blütenbäume wie Magnolien und japanische Zierkirschen.

Darüber hinaus wurde 1990 im Zentrum ein „trockener Teich“ aus hellem Kies angelegt, der eine Wasserfläche idealisiert und auf dem Findlinge aus Granit und japanische Skulpturen platziert wurden.

 

Zen-Garten am Kranenkai in Würzburg
Bild: Zen-Garten am Kranenkai bzw. auf der Kranenbastion

 

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Gelände LGS Würzburg 1990

Bis heute erwarten die Besucher auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau 1990 unterhalb der Festung Marienberg Zierbäume wie japanische Zierkirsche und Nadelbäume wie Hemlocktanne und Kiefer.

Als niedriger wachsende Gehölze wurden Ziersträucher wie der Blumenhartriegel, Blütensträucher wie die Forsythie und Großsträucher-Arten der Mehlbeere gepflanzt.

Ferner immergrüne Sträucher wie der Buchsbaum, Kleinsträucher wie die japanische Stechpalme, Giftsträucher wie der Seidelbast, bodendeckende Sträucher wie der Fingerstrauch oder Blütenhecken mit der japanischen Sommer-Spiere.

Der Kneipp-Garten informiert Besucher bis heute über Heilkräuter, die beim bayerischen Naturheilkundler und "Wasser-Doktor" Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 - 1897) Verwendung fanden.

Weitere Attraktionen des ehemaligen LGS-Geländes sind weitläufige Rasenflächen mit Wildkräutern oder Obstwiesen (Streuobstwiesen) mit alten Sorten von Obstbaum-Arten wie Apfel und Birne.

 

Das Gelände der Landesgartenschau Würzburg 1990 mit Bäumen, Sträuchern und einem Weg mit Rastbank
Bild: Gelände der Landesgartenschau Würzburg 1990

 

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Parks und Englische Gärten

In Aschaffenburg befindet sich der Park Schönbusch, ein etwa 160 ha großer Englischer Garten, der zu den ältesten und größten Englischen Landschaftsgärten in Deutschland zählt.

Im Park Schönbusch gibt es neben ausgedehnten Wäldern und einer See-Landschaft verschiedene Gebäude wie ein Schlösschen im frühklassizistischen Stil oder mehrere kleine Bauernhäuser (das sog. Dörfchen) analog dem Schlosspark Nymphenburg in München.

Nicht zu vergessen die Orangerie (historischer Zitruspflanzen-Garten) und der Hecken-Irrgarten aus Laubbäumen wie dem Feld-Ahorn (Acer campestre) und der Hainbuche (Carpinus betulus), die um einen Ginko-Baum (Ginkgo biloba) angeordnet sind.

 

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Baum-Welt

In der Gemeinde Wasserlosen im Landkreis Schweinfurt (etwa 15 Kilomenter von Schweinfurt entfernt) kann man den Birnbaum am Lerchenberg bestaunen, einen der größten Birnbäume in Deutschland.

Dabei handelt es sich um eine über 200 Jahre alte, etwa 17 Meter hohe Kultur-Birne (Pyrus communis) mit einem Stammumfang von 4,6 Meter (gemessen in einem Meter Stammhöhe) und einem Baumkronen-Durchmesser von 17 Meter, die als Naturdenkmal registriert ist.

Der Birnbaum am Lerchenberg ist auch im Deutschen Baumarchiv gelistet, einem Verzeichnis mit den bedeutensten heimischen Baumarten in Deutschland wie z.B. Ahornbäume, Buchenbäume, Eibenbäume, Eichenbäume, Eschenbäume, Fichtenbäume, Kiefernbäume, Lindenbäume, Tannenbäume, Ulmenbäume.

 

Birnbaum am Lerchenberg
Bild: Birnbaum am Lerchenberg in der Gemeinde Wasserlosen in Unterfranken

 

Im Deutschen Baumarchiv sind außerdem exotische Bäume wie Douglasien, Ginkgobäume, Mammutbäume, Maronen, Rosskastanien oder Zedernbäume enthalten.

Das Deutsche Baumarchiv ist beteiligt an der Herausgabe des Buches "Deutschlands alte Bäume", in dem knapp 200 außergewöhnliche Bäume in Deutschland vorgestellt werden.

Außerdem war das Deutsche Baumarchiv der Herausgeber des Buches "National bedeutsame Bäume (NBB)", in dem die 500 dicksten und ältesten Bäume in Deutschland verzeichnet sind.

 

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Verwaltungsgliederung

Der bayerische Regierungsbezirk Unterfranken gliedert sich in die drei folgenden drei kreisfreien Städte und neun Landkreise:

Kreisfreie Städte

  • Aschaffenburg

  • Schweinfurt

  • Würzburg

 

Die kreisfreie Stadt Würzburg liegt etwas über 100 km nordwestlich von Nürnberg und knapp 280 km nordwestlich der bayerischen Landeshauptstadt München.

Sie ist Regierungssitz und Verwaltungssitz bzw. Sitz der Bezirksverwaltung von Unterfranken sowie des Landkreises Würzburg.

 

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Landkreise

Die folgende Liste enthält eine Übersicht der neun unterfränkischen Landkreise für Ihre Suche nach einem Gärtner, Gärtnermeister oder Landschaftsgärtner im Bereich Garten- und Landschaftsbau:

 

  • Aschaffenburg

  • Haßberge

  • Main-Spessart

  • Rhön-Grabfeld

  • Würzburg

  • Bad Kissingen

  • Kitzingen

  • Miltenberg

  • Schweinfurt

 

Die Flagge vom Regierungsbezirk Unterfranken
Flagge von Unterfranken
Das Wappen vom Regierungsbezirk Unterfranken
Wappen von Unterfranken

 

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Die größten Orte

Die nachfolgende Übersicht enthält eine Liste mit den größten Orten im Regierungsbezirk Unterfranken für Ihre Suche nach einem Gärtnermeister, Landschaftsgärtner oder Gärtner:

 

Alzenau, Amorbach, Arnstein, Aschaffenburg, Bad Brückenau, Bad Kissingen, Bad Königshofen im Grabfeld, Bad Neustadt an der Saale, Burkardroth, Dettelbach, Ebern, Elsenfeld, Eltmann, Erlenbach am Main, Gemünden am Main, Gerolzhofen, Goldbach, Großostheim, Hammelburg, Haßfurt, Höchberg, Hofheim in Unterfranken, Hösbach, Iphofen, Karlstadt, Kitzingen, Klingenberg am Main, Königsberg in Bayern, Lohr am Main, Marktheidenfeld, Mellrichstadt, Miltenberg, Mömbris, Münnerstadt, Obernburg am Main, Ochsenfurt, Schweinfurt, Volkach, Werneck, Wörth am Main, Würzburg und Zeil am Main.

 

→ Hier geht es zum Pflanzenlexikon mit

 

  • Beispielen zur Gartengestaltung, Gartenkunst und Gartenarchitektur

  • Tipps zur Pflanzen-Auswahl in Baumschulen und Gärtnereien

  • Ideen zur Gartenplanung und Landschaftsplanung für Gartenarchitekten & Landschaftsarchitekten

  • Informationen zum Zierpflanzenbau im Garten- und Landschaftsbau

 

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