Blätter-Tee aus Kräuterblättern
 

Inhaltsverzeichnis

 

1. Definition

2. Arten, Sorten, Beispiele

3. Echter Tee

4. Weitere exotische Blätter-Teesorten

5. Was ist Eistee ?

6. Anwendung/Wirkung in Medizin und Naturheilkunde

7. Anbau im Garten und Kräuterbeet

8. Weitere Bilder und Detail-Fotos

 

1. Was ist Blättertee ? Eine Definition

 

Der Begriff "Blätter-Tee" stammt nicht aus der Botanik und bezeichnet in diesem Lexikon Kräuterpflanzen, deren Blätter bzw. Kraut sich frisch oder nach dem Trocknen durch Aufguss von heissem Wasser für die Zubereitung von einem Tee oder teeähnlichem Getränk eignen.

Im engeren Sinne wird echter Tee nur aus Blättern der Teepflanze (Camellia sinensis) hergestellt. Bei allen anderen verwendeten Kräuterblätter-Arten handelt es sich um teeähnliche Getränke (vgl. Definition von → Teekraut).

Im weiteren Sinne und umgangssprachlich werden allerdings alle Aufgußgetränke aus Kräuterblättern als Blättertee oder Tee bezeichnet.

Im Teehandel und Kräuterhandel kann man auch Blättertees kaufen in Form von Teemischungen. Dabei werden entweder verschiedene Teeblätter-Arten miteinander gemischt oder eine einzelne Teeblätter-Art wird mit Früchten oder Blüten anderer Kräuterpflanzen gemischt (z.B. Jasmintee auf der Basis von Grüntee).

Teemischungen können die Wirkung von einzelnen Teekräutern verstärken (z.B. Basentee, Erkältungstee, Entspannungstee) oder ihren Geschmack verändern und verfeinern (z.B. Eistee, Ingwer-Zitrone-Tee).

Blättertee wird im Handel aus konventionellem Anbau oder als Bio-Tee angeboten sowie lose oder in Beutel-Form. Wer den Platz und die Möglichkeiten hat, Blätter zu trocknen, kann Blättertee auch selber machen.

 

Foto einer weissen  Porzellan-Schale mit Teeblättern und einer typisch chinesischen, weissen  Porzellan-Trinktasse ohne Henkel mit blauer Blumen-Bemalung, wobei sich  beide Objekte auf den Tieguanyin-Tee beziehen, einer Oolong-Sorte
Bild: Teeblätter und eine Tasse mit fertig gebrühtem Tee der Sorte Tieguanyin, ein Oolong-Tee

 

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2. Arten, Sorten, Beispiele

 

Die folgende Liste zeigt eine Übersicht von heimischen Kräuter-Pflanzen, deren Blätter sich wohldosiert für die Herstellung von Tee eignen:

 

  • Echter Basilikum (Ocimum basilicum)

  • Gewöhnlicher/Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris)

  • Beinwell (Symphytum officinale)

  • Birke (Betula alba): vgl. → Birkenblättertee

  • Brennessel (Urtica dioica)

  • Brombeere (Rubus sectio Rubus)

  • Echtes Eisenkraut (Verbena officinalis)

  • Ginkgo/Ginko-Baum (Ginkgo biloba): die Ginkgoblätter eignen sich als Tee

  • Gewöhnlicher Hanf/Speisehanf (Cannabis sativa)

  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus): auch Schwarzbeere

  • Himbeere (Rubus fruticosus/fructicosus)

  • Huflattich (Tussilago farfara)

  • Johanniskraut (Hypericum perforatum)

  • Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia, Syn.: Taraxacum officinale)

  • Mädesüß (Filipendula ulmaria): Verwendung finden die jungen Blätter

  • Melisse (Melissa officinalis): auch Zitronenmelisse

  • Minze (Mentha): verschiedene Arten wie z.B. Pfefferminze (Mentha piperita)

  • Salbei (Salvia officinalis)

  • Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium)

  • Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

  • Tausendgüldenkraut (Centaurium)

  • Thymian (Thymus): verwendet werden die Blätter verschiedener Arten dieser Halbsträucher

  • Echte Walnuss (Juglans regia)

  • Weide (Salix): Weidenblätter (Folia Salicis) werden als Tee seltener genutzt als Weidenrinde

  • Weißdorn (Crataegus): verwendet werden Blätter und Blüten

  • Wermut (Artemisia absinthium)

  • Virginische Zaubernuss (Hamamelis virginiana)

  • Zinnkraut (Equisetum arvense): auch Acker-Schachtelhalm

 

Teekraut-Arten wie Brennessel, Löwenzahn, Schafgarbe oder Spitzwegerich finden auch Anwendung in der Küche als Blattgemüse und Salat wie z.B. Blütensalate und Wildsalate.

Wenn man die Schichten des Vegetationskörpers von Flechten ebenfalls als "Blätter" versteht, dann können auch Bartflechte (Usnea barbata) und Isländisches Moos/Lichen Islandicus (Cetraria islandica) zu den Blättertees gezählt werden.

 

Foto von den weiss-grünen Trieben vom Isländischen Moos
Bild: Isländisches Moos (Cetraria islandica)

 

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3. Echter Tee

 

Tee im engeren Sinn wird ausschließlich aus den Blättern der Teepflanze (Camellia sinensis) gewonnen und aus ihren botanischen Varietäten (Camellia sinensis var. assamica, Camellia sinensis var. dehungensis und Camellia sinensis var. pubilimba).

Ein Teeaufguss mit Teepflanzen-Blättern wird nach dieser Definition deshalb als Echter Tee bezeichnet. Aus der Teepflanze werden abhängig vom Oxidationsgrad der Blätter (Fermentierung) die Teesorten Gelbtee, Grüntee, Oolongtee, Schwarztee und Weißtee hergestellt.

Die verschiedenen Teearten unterscheiden sich in ihrem Geschmack, ihrer Farbe und ihrer Wirkung in Folge der unterschiedlich starken Oxidation.

 

Foto einer blühenden Teepflanze mit gelben Blüten und grünen Blättern
Bild: Blühende Teepflanze (Camellia sinensis)

 

Nachfolgend werden die fünf Arten des Echten Tees kurz vorgestellt mit ihrem Oxidationsgrad, Herstellungsort sowie wichtigen und bekannten Sorten:

 

  • Grüner Tee (Grüntee)

    Diese Teeart wird nicht fermentiert (nicht oxidiert), weil durch kurzes Dämpfen (Erhitzen mit Wasserdampf) oder Rösten (fettloses und trockenes Erhitzen) nach der Ernte den Blättern Feuchtigkeit entzogen wird.
    Es gibt eine Vielzahl von Grüntee-Sorten wie z.B. Chun Mee, Gunpowder, Lung Ching und Mao Feng aus China oder Bancha, Benifuuki, Gyokuro, Matcha, Sayama und Sencha aus Japan.

  • Oolong-Tee

    Diese Teeart wird halbfermentiert (halboxidiert) und weniger lange als Schwarztee bearbeitet und gelagert. Oolong liegt je nach dem Umfang der Oxidation der Blätter geschmacklich entweder näher beim Grünen Tee oder beim Schwarzen Tee.
    Bekannte Oolong-Sorten sind z.B. Oriental Beauty, Li Shan und Dong Ding aus Taiwan oder Phönix Dan Cong und Tie Kuan Yin (Tieguanyin) aus China. Ferner Orange-Oolong-Arten, die mit Orangenblüten oder Orangenschalenstücken aromatisiert werden oder Kwai Flower mit Osmanthusblüten.

  • Schwarzer Tee (Schwarztee, Roter Tee)

    Diese Teeart wird vollständig fermentiert (vollständig oxidiert), weshalb die Blätter vollständig ihre grüne Farbe verlieren. Schwarztee ist traditionell die Basis für Eistee.
    Bekannte Schwarztee-Sorten sind zurückgehend auf das Anbaugebiet z.B. Ceylon aus Sri Lanka, Keemun und Lapsang Souchong aus China, Rize-Tee aus der Türkei oder Assam, Darjeeling, Nilgiri, Sikkim und Tamil Nadu aus Indien.

  • Weißer Tee (Weißtee)

    Diese Teeart wird bis zu 2% fermentiert (oxidiert) bei der natürlichen Welkung der Blätter nach der Ernte und hauptsächlich aus noch ungeöffneten Blattknospen aus der südöstlichen Provinz Fujan von China hergestellt.
    Bekannte Weisstee-Sorten sind z.B. Pai Mu Tan und Bai Hao Yin Zhen (auch Baihao Yinzhen oder White Hair Silver Needle).

  • Gelber Tee (Gelbtee)

    Diese Teeart wird, wie auch wie Grüner Tee, nicht fermentiert. Verwendet werden ausschließlich die obersten Jungtriebe der Blätter. Die genaue Herstellung wird in China allerdings geheim gehalten.
    Bekannte Gelbtee-Sorten sind z.B. Kekecha, Xiancha und Yinzhen.

 

Foto von vier weissen Teetassen mit verschieden fermentierten Teesorten von unterschiedlicher Farbe und vor jeder Tasse liegend das getrocknete Teekraut, ganz links ist das ein gelb farbener Grüner Tee, ein Bancha aus Japan, darauf folgend ein orange-rot-farbener Gelber Tee, ein Kekecha aus China, darauf folgend ein orange-hellbraun-farbener Oolong Tee, ein Kwai Flower aus China, und ganz rechts ein rot-schwarz-farbener Schwarzer Tee, ein Bio Assam Sonipur aus Indien
Bild: Verschieden fermentierte Teesorten von links nach rechts: Grüner Tee (Bancha aus Japan), Gelber Tee (Kekecha aus China), Oolong Tee (Kwai Flower aus China) und Schwarzer Tee (Bio Assam Sonipur aus Indien)

 

Eine Unterart der Teepflanze ist der chinesische Pu-Erh-Tee, der wie auch Schwarztee wegen seiner rötlichen Farbe Roter Tee genannt wird.

Der Puh-Erh-Tee wird von Blättern vom Qingmao-Teestrauch gewonnen, einer Ursprungsform des Teestrauchs (Camellia sinensis), dessen aufwendige Herstellung traditionell im Bezirk der Stadt Pu’er (Provinz Yunnan, China) erfolgt.

 

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4. Weitere exotische Blätter-Teesorten

 

Als Blätter-Tees eignen sich auch die folgenden exotischen Teekräuter:

  

  • Anisblätter-Tee von der Anis-Pflanze (Pimpinella anisum)

  • Avocado-Blätter-Tee vom Avocado-Baum (Persea americana)

  • Echte Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi)

  • Bambusblätter-Tee von Bambuspflanzen (Bambuseae): als Bambustee eignet sich Sasa-Bambus

  • Eukalyptusblätter-Tee vom Eukalyptus-Baum (Eucalyptus globulus)

  • Mateblätter-Tee vom Mate-Strauch (Ilex paraguariensis): soll wegen dem hohen Koffein-Gehalt belebend wirken und das Hungergefühl verringern

  • Noni-Blättertee vom Noni-Baum (Morinda citrifolia): z.B. Herstellung von Tahitian Noni International ¹

  • Papayablätter-Tee von der Papaya-Staude (Carica papaya)

  • Südafrikanischer Rooibos (Aspalathus linearis): im Teeverkauf auch Rooibuschtee und Rotbuschtee

  • Rosmarinblätter-Tee vom Rosmarin-Strauch (Rosmarinus officinalis)

  • Wunderbaum (Moringa oleifera)

  • Yacon-Blättertee von der Yacon-Pflanze (Smallanthus sonchifolius)

 

Foto einer durchsichtigen    Plastik-Schüssel mit dunkelgrünen, zerkleinerten, getrockneten    Yacon-Blättern für einen Tee-Aufguss
Bild: Getrocknete und stark zerkleinerte Yacon-Tee-Blätter (Smallanthus sonchifolius), Yacontee kommt in Südamerika traditionell bei Beschwerden wie z.B. Verstopfung und Diabetes zur Anwendung

 

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5. Was ist Eistee ? Eine Definition

 

Bei dem Begriff Eistee (englisch: iced tea, ice tea) handelt es sich nach traditionellem Rezept um ein besonders an heissen Sommer-Tagen kalt angesetztes, meist selbstgemachtes Tee-Getränk auf der Basis von Schwarztee.

Dabei wird Schwarztee mit Zitronensaft oder Zitronenscheiben gemischt, je nach Vorliebe mit oder ohne Zucker bzw. anderen Süßstoffen (z.B. Birkenzucker/Xylit, Stevia, Honig) abgeschmeckt und abschließend mit Eiswürfeln abgekühlt, um zu verhindern, dass der Eistee einen bitteren Geschmack bekommt.

Neue Rezepte schlagen als Basis für Eistee auch Früchtetee, Blütentee, grünen Tee und andere Blättertees (z.B. Rooibos) vor. Ferner werden zum Herstellen statt Zitrone auch Pfefferminze oder frische Minze als Geschmacksnote verwendet.

Ebenso werden dem Eistee Fruchtsaft oder wie beim Ansetzen einer Bowle klein geschnittene Fruchtstücke beigemengt wie z.B. Äpfel, Ananas, Aprikosen, Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Holunder, Ingwer, Johannisbeeren, Kirschen, Limetten, Mango, Melonen, Orangen oder Pfirsiche.

Nicht zu vergessen, dass es auch Eistee-Longdrink-Varianten mit Alkohol gibt z.B. durch Beimischung von Korn, Jägermeister, Rum oder Wodka.

Beim Long Island Ice Tea handelt es sich in diesem Zusammenhang um einen Longdrink aus Curaçao, Gin, Rum, Tequila und Wodka, der keinen Tee enthält und seinen Namen dem Umstand verdankt, dass er wegen seiner Inhaltstoffe Cola, Zitrone und Eiswürfel optisch einem Eistee ähnelt.

 

Foto einem Glas mit rötlichem Eistee und einer Scheibe Zitrone aufgesteckt auf den Glasrand
Bild: Ein Glas Eistee mit Zitrone

 

Die genannten Inhaltsstoffe und Sorten von Eistee zeigen, daß es sich bei nicht-traditioneller Herstellung von Eistee eigentlich nicht mehr um Tee handelt, weil Tee nur noch zu einem Bruchteil im fertigen Kalt-Getränk enthalten ist.

Laut regelmäßigen Untersuchungen von Öko-Test oder Stiftung Warentest gilt das besonders für industriell hergestellte Eistee-Drinks und Eistee-Pulver, die auch oft große Mengen Zucker und somit auch Kalorien enthalten, wodurch sie sich als wahre Dickmacher und als schädlich für die Zähne erweisen können.

Eistee sollte deshalb vor allem von Kleinkindern nicht in grossen Mengen getrunken werden. Hinzukommt, dass Schwarztee und Grüntee Oxalsäure enthalten, welche die Bildung von Nierensteinen fördert durch im Urin nicht lösliche Salzablagerungen, die sich in der Niere anreichern.

So erfrischend Eistee, egal ob hausgemacht oder gekauft, an heissen Sommertagen auch sein kann: bei der Entscheidung für einen dauerhaften Durstlöscher empfiehlt es sich, dessen Zutaten sorgfältig auszuwählen und auch andere Blätter-Tees (vgl. oben) und Kräutertees in die engere Auswahl zu nehmen.

 

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6. Anwendung und Wirkung von Blätter-Tees in der Medizin und Naturheilkunde

 

Viele der genannten Blätter-Tees werden wegen ihrer Inhaltsstoffe in der Medizin und Naturheilkunde als Heilkräuter und Phytopharmaka verwendet.

So soll Himbeerblättertee (auch Schwarzbeer-Blätter-Tee) Geburtswehen mildern, Bärentraubenblättertee eine antibakterielle Wirkung bei Blasenentzündung haben, Avocado-Blätter-Tee und Papaya-Blätter-Tee Magenbeschwerden lindern oder Moringa-Blätter-Tee und Noni-Blättertee das Immunsystem stärken.

Allerdings ist die Heilwirkung vieler Blättertees wie auch bei anderen Teekräutern wissenschaftlich nicht immer eindeutig nachweisbar.

Zu beachten ist ferner, dass Teekräuter bei zu hoher Dosierung oder langwieriger Anwendung Nebenwirkungen bewirken können. Besonders bei innerlicher Anwendung sollte man sich deshalb vor der Zubereitung von einem Gesundheitstee genau über die Inhaltsstoffe informieren (z.B. bei einem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker).

Das gilt auch für Kräutermischungen und Heiltees, die im Kräuterladen, Kräuterversand oder beim Teeversand erhältlich sind. Denn kein Tee, auch nicht Blätter-Tee, sollte einfach als normales Getränk zum Durstlöschen getrunken werden.

Die Zitronenmelisse (1988), die Pfefferminze (2004), der Thymian (2006) und der Spitzwegerich (2014) waren die Arzneipflanzen des Jahres in Deutschland.

Weissdorn (1990), Spitzwegerich (1993), Huflattich (1994), Johanniskraut (1995), Brennessel (1996), Salbei (1998), Thymian (2001), Schafgarbe (2004), Melisse (2006), Rosmarin (2011) und Anis (2014) waren Heilpflanzen des Jahres.

 

 

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7. Anbau im Garten, Kräuterbeet oder Gewächshaus

 

Die meisten Blättertee-Pflanzen kann man selbst im Garten anbauen und ernten. Sei es im Kräuterbeet (Basilikum, Beifuß, Beinwell, Melisse, Minze, Salbei, Tausendgüldenkraut, Thymian, Wermut) oder als Bodendecker (Brombeere, Thymian) und Laubbäume (Birke, Gingko, Silber-Weide, Walnuss, Weißdorn).

Ferner als Blütensträucher (Zaubernuss), Obststräucher (Himbeere, Heidelbeere) und Kletterpflanzen (Brombeere).

Viele Pflanzen, die sich für die Zubereitung von einem Blättertee eignen, wachsen auch in freier Natur und können dort gesammelt werden, sofern sie nicht unter Artenschutz stehen.

Das entsprechende Saatgut für diese Wildblumen (Huflattich, Johanniskraut, Löwenzahn) und Wildkräuter (Brennessel, Eisenkraut, Mädesüß, Schafgarbe, Spitzwegerich, Zinnkraut) kann man allerdings auch in Gärtnereien und im Pflanzenversand kaufen.

Exotische Blättertee-Pflanzen, die im Freiland-Beet nicht winterhart wachsen, können im Gewächshaus angebaut werden oder ab Mai als Topfpflanzen auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden. Im Herbst bringt man die Töpfe dann zum überwintern an einen frostsicheren Ort.

 

Foto einer Topfpflanze auf einer Terrasse mit grünen Papaya-Blättern
Bild: Topfpflanze auf einer Terrasse zum Anbau von Papaya-Blätter-Tee

 

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8. Weitere Bilder und Detail-Fotos

 

Nachfolgend weitere Bilder von Blättertee-Pflanzen und Detail-Fotos von Kräuterblättern:

 

Foto von grünen Blättern der Pfefferminze in einem Kräuterbeet
Bild: Pfefferminze (Mentha × piperita)/Pfefferminzblätter (Folia Menthae piperitae) im Juni *

Foto von den grünen Blättern der Krausen oder Grünen Minze
Bild: Grüne Minze (Mentha spicata), auch Krause Minze, Ende Juni *

Foto von den grünen Blättern des Gewöhnlichen Löwenzahns
Bild: Blätter vom Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia)

Foto von einem grünen Brennesselblatt
Bild: Brennnesselblatt (Urtica folium) der Grossen Brennnessel (Urtica dioica) im Juni *

Foto von grünen Beinwell-Blättern
Bild: Blätter vom Gemeinen/Echten Beinwell (Symphytum officinale), auch Arznei-Beinwell

Foto der grünen Blätter von einer Zitronen-Melisse
Bild: Zitronen-Melisse (Melissa officinalis) im Mai in einem Kräuterbeet *

Foto der Blätter und die den Mirabellen ähnlichen Samen von einem Gingko-Baum
Bild: Blätter und die den Mirabellen ähnlichen Samen von einem Gingko-Baum (Ginkgo biloba)

Foto der grünen Blätter vom Echten Basilikum in einem Kräuterbeet
Bild: Blätter vom Echten Basilikum (Ocimum basilicum) Ende Juni in einem Kräuterbeet *

Foto der Blätter einer Spanischen Minze
Bild: Blätter der Spanischen Minze (Mentha x cordifolia)

Foto grüner Blätter vom Gewöhnlichen Hanf
Bild: Gewöhnlicher Hanf (Cannabis sativa)

Foto von Echtem Tausendgüldenkraut mit Blättern und leicht geöffneten rosa-violetten Blüten in einem Kräuterbeet
Bild: Echtes Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea), auch Kopfiges Tausendgüldenkraut, Ende Juni in einem Kräuterbeet *

Foto von Zweigen mit Blättern von einem japanischen Teestrauch aus der Stadt Sayama
Bild: Teestrauch aus der japanischen Stadt Sayama, dessen Blätter als grüne Tee-Sorte kultiviert werden

Foto einer Bärentrauben-Pflanze mit grünen Blättern und reifer, leuchtend-roter Frucht
Bild: Echte/Immergrüne Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) Ende September in Spanien mit reifer Frucht und Blättern, welche die Basis für den als Arzneimittel verwendeten Bärentraubenblättertee darstellen

Foto von Wermut-Pflanzen mit zwei- bis dreifach gespaltenen Blattspreiten in einem Kräuterbeet
Bild: Gemeiner/Echter Wermut (Artemisia absinthium), auch Wermutkraut, im Juni *

 

Getrocknete Teeblätter

 

Foto von dunkelgrünen getrockneten Blättern vom Weissen Tee der Sorte Bai Hao Yin Zhen
Bild: Getrocknete Blätter der Weissen-Tee-Sorte "Bai Hao Yin Zhen"

Foto von Genmaicha, eine japanische Teemischung bestehend aus getrockneten dunkelgrünen Grüntee-Blättern und gerösteten orange-braunen Popcorn-Reis-Körnern
Bild: Genmaicha, japanische Teemischung aus getrockneten Grüntee-Blättern und Popcorn aus gerösteten Körnern vom Braunen Reis (Naturreis)

 

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¹ 2008 wurden getrocknete und geröstete Noni-Blätter für die Zubereitung von Aufgüssen in der EU als Novel Food (neuartiges Lebensmittel) zugelassen und ihr Inverkehrbringen im Handel damit nicht mehr verboten, weil sie als sicher in den zu erwartenden Aufnahmemengen eingestuft werden (vgl. 2008/985/EG)

* Foto © Oliver Fries

 

→ Zur Pflanzenwelt (Flora) in Deutschland mit Ideen für Gärtner (Hobbygärtner, Landschaftsgärtner)