Moose - Moosarten und die Bedeutung von Moos
 

Inhaltsverzeichnis

 

1. Definition, Merkmale und Eigenschaften

2. Arten, Aufbau und Unterteilung

3. Auswahl wichtiger Beispiele

4. Wissenswertes über Namensvetter

5. Rekorde und Superlative

6. Moos-Beseitigung

7. Bedeutung im Ökosystem

8. Bedeutung als Zeigerpflanzen

9. Bedeutung in der Medizin und Heilwirkung

10. Bedeutung als Pionierpflanze

11. Wirtschaftliche Bedeutung

12. Symbolische Bedeutung

13. Sind Moose giftig ?

14. Moose des Jahres

 

1. Was sind Moose ? Definition, Merkmale und Eigenschaften

 

Moose (englisch: Bryophytes) sind wie auch Farne und Flechten blütenlose Sporenpflanzen, die sich durch einen Generationswechsel fortpflanzen, d.h. der Lebenszyklus und die Vermehrung von Moospflanzen besteht immer aus zwei aufeinander folgenden Generationen, die sich auch äußerlich unterscheiden.

Dieser Nachweis geht auf den deutschen Botaniker Wilhelm Hofmeister (1824 - 1877) zurück, dem die Entschlüsselung dieser bis dahin unbekannten Fortpflanzung der Moose 1851 erstmals gelang.

Moose besitzen keine Wurzeln, sondern Zellfäden (Rhizoide) und werden deshalb nur wenige Zentimeter hoch. Die Rhizoide dienen nicht der Leitung von Wasser, sondern haben eine reine Haltungsfunktion.

Der Wasserhaushalt der Moose wird durch die Feuchtigkeit ihrer Umgebung bestimmt, d.h. sie können Wasser nur aus der Luft oder durch Niederschläge aufnehmen und mangels einem Wasserleitungssystem nicht aus dem Boden.

Moose zählen wie die Farnarten und Flechtenarten zu den ältesten, lebenden Pflanzen auf der Erde und können mehrere tausend Jahre alt werden wie z.B. ein Fund von ca. 10.000 Jahre altem Rindenmoos in der Antarktis 1981 belegte.

Weltweit werden in der Bryologie, der Wissenschaft von den Moosen, ca. 16.000 verschiedene Moos-Arten unterschieden, wobei in Europa etwas über 1.100 vorkommen.

 

Foto Schönes Widertonmoos oder auch Schönes Frauenhaarmoos
Bild: Schönes Widertonmoos/Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum), das häufigste Moos in Wäldern

 

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2. Arten, Aufbau und Unterteilung

 

Welche Arten von Moos gibt es? Nach ihrer Wuchsform und ihrem Aufbau unterteilt kann man drei wichtige Abteilungen der Moose bestimmen, deren Verhältnis zueinander und zu den Gefäßpflanzen (Tracheophyta) allerdings botanisch noch nicht abschließend geklärt ist:

 

  • Hornmoose (Anthocerotophyta)

  • Laubmoose (Bryophyta)

  • Lebermoose (Marchantiophyta)

 

Laubmoos unterteilt sich in der Botanik weiter in die folgenden Moosarten:

 

  • Klaffmoose (Andreaeaceae)

  • Torfmoose (Sphagnum)

  • Laubmoos i.e.S.: weiter unterteilt in Echte Laubmoose (Bryidae), Vierzahnmoose (Tetraphididae), Frauenhaarmoose (Polytrichidae) und Koboldmoose (Buxbaumiidae)

 

Hinweis: Hornmoose sind nur selten in Deutschland bzw. in Europa anzutreffen (z.B. die Gattungen Notothylas oder Anthoceros) und die meisten Arten haben ihre Heimat in tropischen Klima-Gebieten.

 

Foto von einem moosbedecktem Waldboden
Bild: Moosbedeckter Waldboden

 

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3. Auswahl wichtiger Beispiele

 

Die folgende Liste zeigt eine Übersicht und Auswahl wichtiger Moose und Moosarten in Deutschland:

 

  • Silber-Birnmoos (Bryum argenteum): auch Silbermoos, eines der häufigsten Moose in Innenstädten

  • Brunnenlebermoos (Marchantia polymorpha): das häufigste Lebermoos und häufigste Moos der Marchantiopsida, einer Klasse innerhalb der Lebermoose

  • Goldenes Frauenhaarmoos/Gewöhnliches Widertonmoos/Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)

  • Hübsches Goldhaarmoos (Orthotrichum pulchellum)

  • Polster-Kissenmoos (Grimmia pulvinata)

  • Sparriges Kranzmoos (Rhytidiadelphus squarrosus): auch Sparriger Runzelbruder oder Runzelpeter

  • Gemeines Kurzbüchsenmoos (Brachythecium rutabulum): auch Kurzkapselmoos, Kegelmoos

  • Gewöhnliches Quellmoos (Fontinalis antipyretica)

  • Torfmoos (Sphagnum spec.)

  • Echtes/Gemeines Weißmoos (Leucobryum glaucum): wird auch als Deko-Moos verwendet im Modellbau

  • Schönes Widertonmoos/Schönes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)

 

Ein Steckbrief zum Bestimmen der verschiedenen Moosarten in freier Natur folgt in Kürze.

 

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4. Wissenswertes über Namensvetter (Pflanzen mit gleichem Namen)

 

Entgegen ihrem Namen sind das Isländische Moos (Cetraria islandica, Lichen Islandicus) und das Irländische Moos (Chondrus crispus) keine Moosarten, sondern erstere ist eine Flechte und letztere eine Alge (Rotalge), die zu den kleinsten Pflanzen auf der Erde zählt.

Auch das Sternmoos (Sagina subulata) ist entgegen seinem Namen keine Moosart, sondern zählt in der botanischen Taxonomie zu den Samenpflanzen, genauer zu den Nelkenartigen (Caryophyllales), einer Ordnung innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida).

Wegen seinem moosartigen Aussehen wird es gerne im Steingarten, am Rand einer Trockenmauer oder zwischen Steinplatten gepflanzt.

In Süddeutschland und Bayern wird der Begriff "Moos" nicht nur für Rasen-Pflanzen verwendet, sondern regional auch für Moore und Moorgebiete wie z.B. dem Ainringer Moos, Erdinger Moos, Finsinger Moos oder dem Freisinger Moos.

 

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5. Rekorde und Superlative

 

In Deutschland sind die Mehrheit der über 1.100 vorkommenden Moos-Arten Laubmoose. Das in Wäldern am häufigste Moos (und Laubmoos) auf dem Waldboden ist das Widertonmoos bzw. das Schöne Frauenhaarmoos.

Zu den häufigsten Moosen im Garten-Rasen und auf Wiesen zählen das Kurzbüchsenmoos und das Sparrige Kranzmoos.

Bei den Laubmoosen (Bryophyta) ist das größte Moos, das in Deutschland (und in Europa) frei wächst, das Goldene Frauenhaarmoos aus der Familie der Frauenhaarmoose (Polytrichaceae). Diese höchsten Moose in Mitteleuropa erzielen eine Wuchshöhe von 30 cm.

Noch höher wachsen die Vertreter der Gattung Dawsonia. So gelten die vorwiegend in Neuseeland und Neu-Guinea vorkommenden Dawsonia superba zu den größten Moose der Welt: Deren Vegetationkörper kann bis zu 70 cm hoch werden und dessen Wuchs erinnert an junge Nadelgehölze.

Bei den Lebermoosen (Marchantiophyta) finden sich die größten Moose auf der Erde in der Moos-Familie der Schistochilaceae, die auf Neuseeland heimisch sind. Die größte Moosart dort ist Schistochila appendiculata mit einer Länge von gut einem Meter und einer Stammhöhe von etwa 10 cm.

 

Gewöhnliches Wimpernmoos, das auch Haarblatt-Lebermoos genannt wird
Bild: Gewöhnliches Wimpernmoos/Haarblatt-Lebermoos (Blepharostoma trichophyllum)

 

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6. Moos-Beseitigung

 

Moose kann man je nach Boden-Beschaffenheit z.B. mit Hilfe von Kalk auf Rasen-Flächen beseitigen oder durch Auflockerung des Bodens (Vertikulieren), um eine bessere Luftzirkulation zu erreichen.

Um festhaftende Moos-Polster wie z.B. vom Silber-Birnmoos zu vernichten, reicht das Vertikulieren allerdings oft nicht aus und die Pflanzen müssen mit einem Ausstechwerkzeug herausgerissen werden. Die entstehenden Löcher und Vertiefungen im Rasen sollten dann mit Humus und Saatgut aufgefüllt werden.

Eine weitere Möglichkeit sind Moos-Vernichter auf der Basis von Eisensulfat, die aber nur kurzfristig wirken, weil sie an grundsätzlichen Standort-Bedingungen nichts ändern können.

Eine Moos-Vernichtung im Rasen ist nämlich oft nicht nötig, wenn man bereits im Vorfeld der Rasenpflege darauf achtet, dass kein dauerhafter Lichtmangel, Stickstoff- oder Nährstoffmangel für die Gräser herrscht, Kahlstellen durch Nachsäen schnell wieder geschlossen werden und keine Staunässe entstehen kann.

 

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7. Bedeutung im Ökosystem

 

Als unterste Bodenschicht spielen Moose neben Pilzen, Sauerklee und Haselwurz eine wichtige Bedeutung im Ökosystem als Lebensraum, Versteck und Nahrungsquelle für viele Insekten, Reptilien und Kleintiere wie Mäuse oder Igel.

Verschiedene Moosarten sind außerdem von Bedeutung bei der Speicherung und langsamen Abgabe von großen Wassermengen in Heiden, Moosen, Wäldern und Wiesen bei Niederschlägen, weil sie das Zigfache von ihrem Gewicht an Nebel und Regenwasser speichern können.

Ohne die hohe Saugfähigkeit von Moos würde das Oberflächen-Wasser schneller abfließen, anstatt langsam im Boden zu versickern. Der Boden würde vom Regen ausgewaschen werden und Bodenerosion wäre die Folge. Außerdem sind viele Moosarten in der Lage, Nährstoffe aus dem Niederschlag zu filtern.

Moose wachsen in freier Natur auf Felsen, Steinen sowie auf Holz und auf der Baumrinde von Laubbäumen, Nadelbäumen oder Obstbäumen, ohne diesen als Parasiten zu schaden.

Deshalb sollte Moos auch nicht von Pflanzen entfernt werden. Eine Ausnahme stellt die Pflege von Obstbäumen dar, bei der lockere Teile der Borke zusammen mit Flechten und Moosen entfernt wird, damit sich darunter keine Schädlinge ansiedeln können.

 

"Sei wie das Veilchen im Moose,
bescheiden, sittsam und rein
und nicht wie die stolze Rose,
die immer bewundert will sein."
(Poesiealbum-Spruch)

 

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8. Bedeutung als Zeigerpflanzen

 

Moose sind natürliche vorkommende Bioindikatoren, die Schadstoffe in der Umwelt anzeigen können wie z.B. die Übersäuerung von Böden und Gewässern, den Schwefel-Gehalt in der Luft oder insbesondere Schwermetalle im Ökosystem.

Im Vergleich zu Samenpflanzen oder Farnen reagieren Moose auf Umweltverschmutzungen schneller, weil sie keine Wurzeln haben und Schadstoffe aus der Luft oder durch Niederschläge sehr gut mit ihrer relativ grossen Oberfläche bezogen auf ihre Masse und Größe aufnehmen können.

Diese Fähigkeit teilen sie mit den Flechten und auch mit vielen Unkraut-Arten, die durch ihr Vorkommen den Zustand von Böden anzeigen können wie z.B. Feuchtigkeit, Säuregehalt oder Stickstoffgehalt.

Durch die intensive Forstwirtschaft und Landwirtschaft (z.B. Totholz-Beseitigung), Reduzierung von Feuchtgebieten, Schadstoff-Immissionen und dem Absinken des Grundwasserspiegels sind viele Moose in ihrer Existenz gefährdet und stehen unter Naturschutz.

Auskunft über den aktuellen Gefährdungsgrad der verschiedenen Moos-Arten in Deutschland geben die Rote Liste für gefährdete Pflanzen vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn (Nordrhein-Westfalen) oder die Roten Listen der Landesämter für Natur und Umweltschutz in den jeweiligen Bundesländern.

 

 

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9. Bedeutung in der Medizin und Heilwirkung

 

Wegen seiner desinfizierenden (antiseptischen) Heilkraft wird Torf-Moos in der Medizin und Naturheilkunde für Torfbäder und Torfpackungen eingesetzt.

Moose können außerdem Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze reduzieren und deaktivieren. Sie wurden deshalb in früheren Zeiten als Wundkompressen und für die Herstellung von Wundsalben verwendet. Im Mittelalter sogar als Toilettenpapier und Windeln.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden viele Moos-Arten wegen ihrer antimikrobiellen, heilenden Wirkung als Heilkräuter und Heilpflanzen (z.B. als Moostinktur) genutzt.

Sei es gegen Halsentzündung, Mandelentzündung, Ohrentzündung oder bei Hautkrankheiten und Hautschädigungen wie Ekzemen und Verbrennungen.

 

Foto von einem vermoosten Baumstamm
Bild: Vermooster Baumstamm

 

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10. Bedeutung als Bodenpionier bzw. Pionierpflanze

 

Wie die Flechte können auch Moose extreme Standorte besiedeln und sind seit Urzeiten Pionierpflanzen bei der Besiedlung neuer extremer Lebensräume wie z.B. Lehmboden, felsiger Untergrund oder verbrannter Boden.

Bestimmte Moose können sogar über mehrere Jahre hinweg extreme Trockenheit (z.B. bei Kälte) überdauern, indem sie in eine Art Trockenstarre fallen.

Sobald wieder Feuchtigkeit in der Umwelt verfügbar ist, erwacht das Moos (wie Dornröschen) wieder zum Leben und setzt sein Wachstum fort.

Moose sind außerdem Pionierpflanzen, weil sie im Unterschied zu Gefäßpflanzen auch bei sehr niedrigen Temperaturen und wenig Licht Photosynthese betreiben können.

Die Eigenschaften als Bodenpionier teilt sich das Moos mit der Flechte, die als Pionierpflanze sogar extreme Standorte wie Felsen in großer Höhe besiedeln und diese mit ihrer Flechtensäure zersetzen kann.

Ferner mit der Kiefer, einem tiefwurzelnden Pionierbaum, der besonders widerstandsfähig gegen Stürme ist. Oder auch der flachwurzelnden Birke und der Sal-Weide, die speziell auf trockenen, nährstoffarmen oder lehmigen Böden als Pionierbäume wachsen können.

 

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11. Wirtschaftliche Bedeutung

 

Viele Moose wirken gegen Bakterien, Pilze oder Schnecken und werden deshalb auch gerne als alternative Pflanzenschutzmittel eingesetzt.

Besondere wirtschaftliche Bedeutung unter allen Moos-Arten haben die Torfmoose, die z.B. im Garten und in Gärtnereien zur Auflockerung und Verbesserung der Wasserspeicherfähigkeit des Bodens verwendet werden.

Torf findet auch gerne Anwendung als Blumenerde und Pflanzensubstrat für Kübelpflanzen und Topfpflanzen, weil sich Wurzeln darin besonders gut entwickeln können.

Torf bzw. Torfmoos ist deshalb für diese Aufgaben speziell geeignet, weil es besonders viel Wasser speichern kann, weshalb es auch gerne als Substrat beim Transport von Pflanzen verwendet wird.

In früheren Zeiten wurden Moos-Arten wie das Hängemoos, Torfmoos und Widertonmoos außerdem wegen ihrer stark aufquellenden Wirkung bei Feuchtigkeit als Material zur Abdichtung von Holzhäusern oder Holz-Booten geschätzt.

Torf war außerdem bis zum 20. Jahrhundert ein wichtiger Brennstoff in der Industrie und für die Eisenbahn.

 

Foto von einem Torf-Brocken
Bild: Torf-Brocken

 

Einige Moosarten wie das Weißmoos werden gerne zur Dekoration von Architektur-Modellen, Weihnachts- und Blumenkränzen, im Modellbau oder für Weihnachtskrippen verwendet.

Auch im Aquarium werden Moose gepflanzt wie zum Beispiel das Javamoos (Taxiphyllum barbieri), das in China, Indonesien und Thailand heimisch ist.

 

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12. Symbolische Bedeutung

 

Als eleganter und effektvoller Bodendecker ist Moos im japanischen Zen-Garten ein Symbol für Ruhe, Stille und Dauerhaftigkeit.

Mit Hilfe von Moospolstern wird dort auch die Illusion von bergigen Landschaften und Bergketten geschaffen, über die der Betrachter erhaben seinen Blick schweifen lassen kann, wie auf einem echten Berggipfel.

Der dabei entstehenden inneren Ruhe verdanken es Moose, dass sie in Japan als vertiefendes Element für die Zen-Meditation im Garten gepflanzt werden.

 

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13. Sind Moose giftig ?

 

Nach Auskunft der Informationszentrale gegen Vergiftungen am Universitätsklinikum Bonn sind bis Februar 2010 noch keine Vergiftungen von Menschen mit Moosen bekannt geworden. Moos gilt in Deutschland nicht als Giftpflanze.

 

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14. Moose des Jahres

 

Jedes Jahr bestimmt die Bryologisch-lichenologische Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa e.V. (BLAM) in Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) das Moos des Jahres. Gemäß der folgenden Liste waren das Moos

 

  • des Jahres 2005 das Silber-Birnmoos (Bryum argenteum)

  • des Jahres 2006 das Gewöhnliche Quellmoos (Fontinalis antipyretica)

  • des Jahres 2007 das Polster-Kissenmoos (Grimmia pulvinata)

  • des Jahres 2008 das Hübsche Goldhaarmoos (Orthotrichum pulchellum)

  • des Jahres 2009 das Gemeine Weissmoos (Leucobryum glaucum)

  • des Jahres 2010 das Gemeine Widertonmoos (Polytrichum commune)

  • des Jahres 2011 das Tannenmoos (Abietinella abietina)

  • des Jahres 2012 das Grüne Koboldmoos (Buxbaumia viridis): auch Schleier-Koboldmoos

  • des Jahres 2013 das Brunnenlebermoos (Marchantia polymorpha)

  • des Jahres 2014 das Wimpern-Hedwigsmoos (Hedwigia ciliata)

  • des Jahres 2015 das Leuchtmoos (Schistostega pennata)

 

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→ Zur Pflanzenwelt (Flora) in Deutschland mit Ideen für Gärtner (Hobbygärtner, Landschaftsgärtner)