Gefäßpflanzen (Tracheophyta)
Was sind Gefäßpflanzen? Eine Definition
In der Pflanzenanatomie (Phytotomie) sind Gefäßpflanzen (botanisch: Tracheophyta) Pflanzen, die sich von den Moosarten (botanisch: Bryophyta) dadurch unterschieden, dass sie eine Wurzel, eine Sprossachse und Blätter haben.
Diese drei Organe der Gefäßpflanzen sind Leitungsgewebe bzw. Leitbündel, das dazu dient, Nährstoffe und Wasser aufzunehmen und zu transportieren.
Botanische Unterteilung
Gefäßpflanzen unterteilen sich in diesem Gartenlexikon und in der Botanik in drei Gruppen:
- Bärlapppflanzen (Lycopodiaceae): im Garten-Bereich eher unbedeutend
- Farnpflanzen (Pteridophyta) mit den im Garten-Bereich bedeutenden Gruppen
- Echte Farne (Polypodiopsida)
- Schachtelhalme (Equisetum)
- Samenpflanzen (Spermatophytina)
Innerhalb der Gefäßpflanzen unterteilen sich die Samenpflanzen bzw. Blütenpflanzen weiter in:
- Nacktsamer (Gymnospermae) mit den beiden im Garten relevanten Gruppen
- Ginko-Baum (Ginkgo biloba): einziger Vertreter der Ginkgopflanzen und Baum des Jahrtausends
- Nadelhölzer/Koniferen (Pinophyta)
- Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Die Bedecktsamer sind nicht nur die größte botanische Pflanzen-Gruppe innerhalb der Gefäßpflanzen, sondern auch bei den Gartenpflanzen (vgl. auch → Was sind Pflanzen?).
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