Was sind Becher-, Glocken- und Trichterblumen ? Eine Definition
Glockenblumen sind Blumentypen, bei denen sich die hängende Blüte zunehmend nach oben hin verengt und dadurch ungefähr die Form von einer Glocke hat.
Umgekehrt verengt sich bei Trichterblumen die aufrecht stehende Blüte nach unten hin und hat dadurch ungefähr die Form von einem Trichter.
Blumen, bei denen sich die stehende Blüte nur wenig nach unten hin bzw. die hängende Blüte nur wenig nach oben hin verengt, können auch als Becherblumen bezeichnet werden.
Arten und Beispiele
Nachfolgend finden Sie eine Liste von Glocken- und Trichterblumen, die als Stauden im heimischen Garten wachsen:
Glockenblumen
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Beinwell (Symphytum)
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Glockenblumen (Campanula)
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Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum): auch Märzenbecher/Großes Schneeglöckchen
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Maiglöckchen (Convallaria majalis)
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Osterglocke/Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus)
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Gewöhnliches Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)
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Kleine Traubenhyazinthe (Muscari botryoides)
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Schmalblütige Traubenhyazinthe (Muscari tenuiflorum, Syn. neu: Leopoldia tenuiflora)

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Trichterblumen
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Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
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Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)
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Kochscher Enzian (Gentiana acaulis)
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Herbst-Goldbecher (Sternbergia lutea): auch Sternbergie
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Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
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Kleines Immergrün (Vinca minor): ein sog. Halbstrauch
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Krokus (Crocus)
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Gewöhnliche Kuhschelle/Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)
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Trompetenzunge (Salpiglossis-sinuata): ein Nachtschattengewächs

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Becherblumen
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Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
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Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)
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Schachbrettblume (Fritillaria meleagris)

Hinweis: einige der genannte Pflanzenarten enthalten starke Pflanzengiftstoffe wie das Maiglöckchen und die Herbstzeitlose, deren Art Colchicum autumnale Giftpflanze des Jahres 2010 war und zu den Heilpflanzen in der Medizin und Homöopathie zählt.
Stark giftig sind außerdem die beiden Nachtschattengewächse und "Bio-Drogen" Schwarzes Bilsenkraut und Schwarze Tollkirsche.
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Schwierigkeiten bei der Abgrenzung der Blütenformen
Eine genaue Abgrenzung zwischen Glockenblume, Trichterblume und Becherblume ist nicht immer möglich, weil sich bestimmte Blumen in ihrer Entwicklungsphase verändern.
So können sich Blüten z.B. aufrichten und absenken, je nachdem ob die Phase der Bestäubung bereits abgeschlossen ist oder nicht. Hinzukommt, dass sich die Blütenform nach der Hauptblüte verändern kann.
Das nachfolgende Foto zeigt ein typisches Beispiel einer Blume, deren Blüten sich aufrichten, wenn sich die Blüte öffnet:

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Weitere Bilder und Detail-Fotos
Nachfolgend weitere Bilder zum Bestimmen der Blütenform von typischen Becher-, Trichter- und Glockenblumen in freier Natur und Detail-Fotos:







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→ Zur Pflanzenwelt (Flora) in Deutschland mit Ideen für Gärtner (Hobbygärtner, Landschaftsgärtner)