Glocken- und Trichterblumen
Was sind Glocken- und Trichterblumen? Eine Definition
Glockenblumen sind Blumentypen, bei denen sich die hängende Blüte zunehmend nach oben hin verengt und dadurch ungefähr die Form von einer Glocke hat.
Umgekehrt verengt sich bei Trichterblumen die aufrecht stehende Blüte nach unten hin und hat dadurch ungefähr die Form von einem Trichter.
Blumen, bei denen sich die stehende oder hängende Blüte nur wenig verengt, können auch als Becherblumen bezeichnet werden.
Arten und Beispiele
Nachfolgend finden Sie eine Liste von Glocken- und Trichterblumen im heimischen Garten:
Glockenblumen
- Glockenblumen (Campanula)
- Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)
- Maiglöckchen (Convallaria majalis)
- Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
- Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)
- Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)
- Kleine Traubenhyazinthe (Muscari bothryoides)
- Schmalblütige Traubenhyazinthe (Muscari tenuiflorum)

Trichterblumen
- Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
- Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)
- Kochscher Enzian (Gentiana acaulis)
- Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
- Hibiskus (Hibiscus rosa-sinensis): auch Chinesischer Roseneibisch
- Kleines Immergrün (Vinca minor)
- Krokus (Crocus)
Zu beachten ist, dass von den genannten Pflanzenarten das Maiglöckchen, das Schwarze Bilsenkraut und die Herbstzeitlose zu den Giftpflanzen zählen.

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