Gemeine/Gewöhnliche Esche
Die Gemeine oder Gewöhnliche Esche (botanisch: Fraxinus excelsior) ist in ganz Europa, Mittelrussland, dem Kaukasus und Kleinasien verbreitet. Nur sie ist in Deutschland einheimisch.
Die Pflanze entwickelt einen Stamm mit einem Durchmesser von bis zu 2 Meter und ist als Großbaum mit einer Höhe von bis zu 40 m einer der höchsten Laubbäume in Europa.
Die Gewöhnlichen Eschen wachsen im Garten sehr schnell auf anspruchsvollen und nährstoffhaltigem Boden bei viel Licht und in lichten Gebieten, in denen sich ihre kugelförmige Krone frei entfalten kann.
Die Hauptblütezeit der Gewöhnlichen Esche mit tiefroten Staubbeuteln liegt im Frühjahr in den Monaten April und Mai, wobei die in Büscheln angeordneten, langflügeligen Früchte bis in die Winter-Monate an den Zweigen zu finden sind.
Allerdings beginnt die Gewöhnliche Esche erst im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zu blühen.
Die Gemeine Esche war "Baum des Jahres 2001" in Deutschland. Die Wahl erfolgte durch die Stiftung "Menschen für Bäume" von Dr. Silvius Wodarz und deren Fachbeirat sowie durch das "Kuratorium Baum des Jahres" (KBJ).

Beliebte Sorten der Gewöhnlichen Esche in der Baumschule und im Pflanzenhandel sind:
- Fraxinus excelsior 'Altena': schnellwachsende Baumart mit pyramidenförmiger Krone (20 bis 30 m)
- Fraxinus excelsior 'Crispa': langsam wachsende Baumart in Kleinbaum-Höhe (3 bis 5 m)
- Fraxinus excelsior 'Diversifolia': auch Einblatt-Esche, schmalere Wuchsform (20 m)
- Fraxinus excelsior 'Globosa': mit kugelförmiger Krone (6 m Wuchshöhe)
- Fraxinus excelsior 'Nana': auch Kugelesche, langsam wachsender Baum (4 bis 7 Meter)
- Fraxinus excelsior 'Pendula': auch Hänge-Esche, mittelgroßer Baum (15 m)

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